zwölf Sets Woll Unterwäsche im Test

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schwierig, deren Wirkung festzustellen. Jedenfalls offenba­ren diese Bereiche die aufwendige Herstellung von schein­bar recht einfachen Kleidungsstücken.

NÄHTE

Alle Hersteller arbeiten mit Flachnähten, um die verschie­denen Teile des Hemdes oder der Hose zusammenzufügen. Diese Flachnähte tragen weniger auf als die herkömm­lichen überlappenden Nähte; sie können aber, wenn sie recht wenig dehnfähig sind, etwas störend wirken. Weniger Nähte sind daher im Zweifel besser als viele Nähte. Beson­ders auffällig waren im Test die Nähte der NTS Light 195-Wäsche von Smartwool, die nicht nur längs der Ärmel und Beine verlaufen, sondern auch rundherum. Da sie sehr wenig dehnfähig sind, spürt man sie bei ausladenden Be­wegungen. Ob das stört oder nicht, ist individuell zu ent­scheiden.

Um aber vor allem die Nähte auf den Schultern zu ver­meiden, haben die meisten der hier vorgestellten Hemden Raglan-Ärmel: Die Nähte verlaufen vorne und hinten, aus­gehend von den Achseln schräg zum Kragen hin. Damit gibt es ganz sicher keine Druckstelle unter den Rucksack­trägern.

SCHNITT

Unterwäsche muss relativ eng anliegen, um ihre Aufga­ben, den Transport des Schweißes und das Isolieren, er­füllen zu können. Um den Schweiß optimal aufnehmen zu können, braucht der Stoff viel Kontaktfläche mit der Haut. Und in Sachen Isolation tut sich der Körper leichter, wenn er nur einen geringen Luftraum zwischen sich und der Kleidung aufheizen muss. Bequemer trägt sich die Wäsche allerdings, wenn sie etwas lockerer sitzt, und einem eventuellen leicht kratzigen Gefühl beugt man da­mit ebenfalls vor. Hier gilt es wieder, nach Geschmack zu entscheiden, ob man den sehr körperbetonten Pro­dukten zum Beispiel von Vaude und Craft den Vorzug gibt oder den lockerer anliegenden Hemden und Hosen anderer Hersteller.

Bei den Hosen kann man meist zwischen dreiviertel­langen und langen Beinen wählen. Die Dreiviertel-Hosen haben den Vorteil, dass sie mit Stutzen unterhalb des Knies überlappen. Dadurch gibt es im Skischuh oder in einem hohen Bergschuh eine potentielle Druckstelle we­niger. Die langen Hosenbeine hingegen stellen eher si­cher, dass sie und die Socken nicht auseinander rutschen und somit ungemütliche Kältezonen an den Waden ver­hindern.

OPTIK

Grundsätzlich positiv ist schließlich ein Aussehen vor allem der Hemden, das es ermöglicht, alle Hüllen bis auf diese letzte fallen zu lassen, wenn es einem zu warm wird. Unterwäsche muss nicht wie Unterwäsche ausse­hen, was inzwischen alle Hersteller berücksichtigen. Und an die zum Teil sogar farblich betonten Flachnähte hat man sich ja bereits gewöhnt. Frauen sollten zudem bedenken, dass besonders dünne Stoffe weniger blick­dicht sind. Hier hilft aber entweder eine möglichst dun­kle Farbe des Hemdes oder ein schicker BH.

FAZIT

Unter den vielen guten Test-Produkten geht der Top-Tipp diesmal an die All Season-Wäsche von Merinopower, eine sehr angenehm am Körper anliegende Unterwäsche mit besonders gelungenen Ärmel-Enden mit Daumenloch und doppeltem Material als Handgelenks- oder Handflä­chenwärmer. Wem aber so viel Wolle doch nicht ganz geheuer ist, dem sei vor allem die Wäsche von Löffler empfohlen, die die Eigenschaften von Wolle und Kunst­faser optimal kombiniert. Den Preis-Tipp bekommt Bergans für die Soleie-Wäsche, die wunderbar bequem und funktional ist, und ihren Verzicht auf die gängigen Raglan-Armel, was den optischen Vorteil hat, die Schul­tern zu verbreitern.

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