Rucksack Test – Daybacks und Mehrtagesrucksäcke

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Auch dem Thema Ordnung und Chaos im Rucksack begegnen die Hersteller unterschiedlich. Deuter, Gregory, Lowe Alpine, Mammut und Vau-de ermöglichen den Zugriff auch auf Gegenstän­de im unteren Rucksackbereich mit einem Reiß­verschluss-Schnellzugriff an der Rucksackfront. Auch ein Zwischenboden mit getrenntem Zugriff wie bei den Modellen von JackWolfskin und Lowe Alpine bringen Ordnung auf den Rücken.

Teleskopstock- und Eispickelhalterungen, Kompressionsriemen, Regenhüllen, Vorrich­tungen für Trinksysteme sowie höhen- und weitenverstellbare Brustgurte gehören zur Standardausrüstung. Einzig McKinley verzichtet auf Kompressionsriemen, die den Rucksack bei wenig Beladung angenehm verkleinern, um das Gewicht besser am Körper zu halten.

Bei Vaude und The North Face muss die Re­genhülle extra im Outdoorhandel erworben wer­den, will der Wanderer Regenschutz. Urbanrock verzichtet beim Vertical pro 35 auf die Trinksys­temvorrichtung — wohl weil die Trinkblase vor­wiegend bei wettkampforientierten Sportarten oder beim Biken zum Einsatz kommt.

Für den Notfall ausgerüstet sind die Rucksä­cke von Deuter, Salewa, Lowe Alpine und Vaude mit einer Notsignalkarte auf der Innenseite des Rucksacks. Eine Signalpfeife in der Schnalle des Brustgurts bieten Jack Wolfskin, Osprey, Lowe Alpine, Mammut, The North Face und Vaude. Die kann im Notfall durchaus hilfreich sein. Das I-Tüpfelchen des bequemen Wanderns auf langen Touren sind Daumenschlaufen, um di­cke Finger zu vermeiden. Über diesen Komfort verfügen die meisten der getesteten Rucksäcke. Lediglich bei den Modellen von Gregory, McKin­ley, Salewa und Vaude muss der Rucksackträger stattdessen mit Fingergymnastik vorbeugen.

Vaude und Mammut helfen müden GPS-Geräten, Handys und Kameras mit ihren Solarge­räten wieder auf die Beine, die am Rucksack mit­geführt werden können. Das Solargerät 2200Lp von Vaude mit integriertem 6 plus 12 Zentimeter großen Li-Polymer-Akku (2.200 mAh) und 0,7 Watt monokristalliner Solarzelle ist mit einer Klipptasche einfach an den Rucksack zu klem­men und kann beim Gehen aufgeladen werden. Der Lieferumfang enthält ein Multiadapter-Set mit den gängigsten Anschlüssen und ein USB/ DC-Kabel, das die energielosen Geräte über 14 verschiedene Anschlüsse an das Solarladegerät anschließt. Etwas Geduld zum Laden braucht der Wanderer aber dennoch.

Das Power-Ladegerät Goal Zero Nomad 7 passt an die Schlaufen des Rucksackdeckels von Mammut. Zwei auseinanderklappbare 13 mal 21 Zentimeter große 7-Watt-Paneele sorgen für schnellen Energienachschub. Gespeichert wird die Energie in vier aufladbaren AA-Batterien, die direkt in ein Gerät eingesetzt werden oder durch ein USB-Kabel ihre Energie wieder abgeben. Die­ses Gerät ist wegen seiner Größe eher schwierig im Gehen aufzuladen, zumal der optimale Panee­lenstand ein 30-Grad-Winkel zur Sonne sein soll.

Da empfiehlt sich eine Ladepause für Wan­derer und Handy an einem sonnigen Plätzchen. Besonders bequem ist die auf einem kleinen Ther­mokissen. Doch dieses gibt es nur im Urbanrock Vertical Pro 35 standardmäßig mitgeliefert.

MEIN FAZIT

Die Hauptentwicklung beim Rucksack dreht sich darum, Eigengewicht einzuspa­ren, um Ventilation und Funktionalität. Bei den Daypacks überzeugen die Modelle ACT Trail 20 SL und ACT Trail 24 von Deu­ter mit funktioneller Fachaufteilung und Tragekomfort. In der Kategorie Mehrtagesrucksack haben die Modelle Optimator 28 woman und Escaptor 3O+ 10 von Vaude die Nase vorn: Tragekomfort, Funktionalität, Ei­gengewicht und Preis stehen in einem sehr guten Verhältnis.

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