Rucksack Test – Daybacks und Mehrtagesrucksäcke

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Bei der Wahl des geeigneten Rucksacks stellt sich zunächst die Frage nach dem gewünschten Fassungsvermögen. Das active-Testteam hat einerseits so genannte Daypacks getestet. Diese Tages­rucksäcke mit 20 bis 26 Litern Volumen eignen sich für mehrstündige oder eintägige Wanderungen. Diese Grö­ßenkategorie bietet genügend Stauraum für Regenja­cke, Brotzeit, Getränk, Wechselkleidung, Erste-Hilfe-Set und Kompaktkamera.

Andererseits eignen sich für Mehrtages- und Hüt­tentouren sowie Klettersteige Rucksäcke mit 28 bis 40 Litern. So viel Volumen bietet zusätzlichen Raum für Klettersteigausrüstung und/oder Übernachtungsuten­silien.

So hat active getestet. Weibliche und männliche Tester wanderten im Spessart, kraxelten auf die Zug­spitze, erkundeten Lanzarote und stiegen in tiefe Schluchten auf Sardinien. Mit dabei waren zwei Solar­geräte, die am Rucksack zu befestigen sind.

Bei dem Test spielten Ausstattungsmerkmale wie Volumeneinteilung, Taschenrucksack test Daybacks 01 und Ösen eine Rolle. Besonders wichtig waren jedoch die

# gesamte Rückenkonstruktion des Rucksacks samt Ventilation und die

# Beschaffenheit der Schultergurte und der Hüft­flossen.

Nur durch ein harmonisches Zusammenspiel die­ser Komponenten lässt sich der Rucksack unbeschwert tragen, wird doch die meiste Last weg von den Schul­tern über den Hüftgurt auf die Hüften verlagert.

Alle getesteten Modelle verfügen über ein be­quemes Metallgestell im Rücken. Salewa hat eigens ein Rückensystem konstruiert, das die rhythmische Gehbe­wegung mitmachen soll. Allerdings hat sich dieses Sys­tem beim Test des Ascent 22 in der Praxis nicht deutlich bemerkbar gemacht.

Hersteller Gregory bietet seine Rucksäcke mit un­terschiedlicher Rückenlänge an, während sich bei den Modellen von Lowe Alpine, The North Face und Mam­mut die gewünschte Länge individuell einstellen lässt. Frauenspezifische Outdoor-Kollektion anzubieten ist für die meisten Hersteller inzwischen eine Selbstver­ständlichkeit. Zu groß sind die anatomischen Unter­schiede. Grundsätzlich sind Rucksäcke, die speziell für Frauen konzipiert sind, im Rücken kürzer geschnitten als die entsprechenden Herrenmodelle.

Außer bei Salewa und Urbanrock verfügen alle getesteten Modelle über eine Damenvariante. Deuter, Haglöfs und Jack Wolfskin berücksichtigen beim Da­menmodell den kürzeren Rücken und bei der Form der Hüftflossen den weiblichen Körperbau. Auch schmalere Schultergurte spielen im Damenmodell eine Rolle. Le­diglich beim Northern Light 24 von McKinley und beim Sirius 26 reichen die Gurte zu weit in die Brust hinein.

In der Ventilation setzen Gregory, Jack Wolfskin, McKinley, Salewa, Osprey, Lowe Alpine und Mammut auf die bewährte Netzkonstruktion. Die hält den Rü­cken frei, so entstehen Schweißstellen nur an Schulter und Hüfte. Die Rückenkontakt-Konstruktion mit Venti­lationskanälen, die das zu tragende Gewicht näher zum Körper heranholt, ziehen die Hersteller Deuter, Haglöfs, The North Face, Urbanrocks und Vaude vor. Damit ist der Rucksack kontrollierter zu tragen und gut geeignet bei bewegungsintensiveren Aktionen wie Klettersteiggehen und Klettern, Radfahren und Wandern. Beim Ver­tical Pro 35 von Urbanrock indes geht dieser Vorteil zu Lasten der Ventilation, während die Luftkanäle bei den Modellen von Vaude und Deuter den Rücken am besten belüften.

rucksack test Daybacks 04Die Beschaffenheit der Hüftgurte fällt sehr unter­schiedlich aus. Beim Optimator 28 und Escaptor 30+10 von Vaude sowie bei Casimir 34 und 36 von The North Face sind sie abnehmbar, beim ACT Trail 20 SL und 24 von Deuter können sie im Rückenteil verstaut werden. Hüftgurte und Schultergurte mit Perforierung für hohe Ventilation sind gewichtssparend, doch büßen sie meist etwas an Komfort ein.

Praktisch sind im Hüftgurt eingearbeitete Taschen, so ist GPS, Handy oder Kamera immer griffbereit. Le­diglich Deuter, McKinley, Salewa und Vaude verzichten auf die kleinen Bauchtaschen. Beim Vertical Pro 35 von Urbanrock ist die Tasche sogar abnehmbar. Wichtig sind auch Außentaschen, um Trinkflaschen zu fixieren und Kleinkram griffbereit aufzubewahren. Bei Vaude und Deuter ist sogar eine Seitentasche mit Reißverschluss vorhanden, in die eine Ein-Liter-Trinkflasche sicher passt. Bei The North Face lässt sich die Flasche zusätzlich mit seitlichen Kompressionsriemen befestigen. Alle anderen Modelle verfügen über elastische Außentaschen. Die sind bei Salewa für größere Flaschen aller­dings etwas kurz geschnitten.

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