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Sina Choma, »vor allem mit klammen Fingern!« Dass es auch anders geht, zeigen Arc`teryx Gamma LT und Outdoor Re­search Enchainment Jacket: Ihre grob­zahnigen Reißverschlüsse laufen an­nähernd widerstandslos.

Handle with care?

Am Sonntagmittag sieht der Pfälzer Wald die sechs Tester zwischen ih­ren Zelten auf der Wiese sitzen. Über ihnen eine viel zu heiße April­sonne, vor ihnen Dutzende Testbögen und daneben ein großer Haufen bun­ter Testjacken. Drei Wochen waren sie jetzt insgesamt im Einsatz, nur die letzten zwei Tage davon hier in der Pfalz. Keine lange Zeit, trotzdem zei­gen manche Modelle erste Abnut­zungserscheinungen. Allen voran die Mammut Ultimate Hoody, deren ku­schelweiches Material an Scheuerstel­len, etwa an den Innenseiten der Är­mel, leicht ausfasert. Um sicher zu gehen, reibt Redakteur Wacker mit ei­nem Standard-Klettstreifen über jede Softshell. Dieser Abriebtest bestätigt den Praxiseindruck: Die meisten Ja­cken zeigen kaum Verschleißerschei­nungen, halten also eine Menge aus.

Doch völlig spurlos geht der Test nur am extrem widerstandsfähigen Gewe­be der Arc`teryx Gamma LT vorbei.

Für jeden was dabei

Fazit: Unter den zehn Männer- und acht Frauenmodellen befinden sich echte Juwelen — aber auch einige, die nicht überzeugen. Am besten schnei­det die Arc`teryx Gamma LT ab. Mit ih­rem dicht gewebten, aber nicht ganz winddichten Material schafft sie den Spagat aus Tragekomfort und Wetter­schutz. Außerdem bietet sie eine rund­herum gelungene Ausstattung, ein­fachstes Handling und ein sehr robustes Material. So machen fordernde Berg­touren ebenso viel Spaß wie gemütliche Wanderungen durchs Flachland.

Wer in eher gemäßigten Klimazonen wandert, dem empfiehlt sich eine wei­tere membranlose Softshell aus dem Test: die Marmot Tempo Hoody. Sie punktet nicht nur mit sehr luftigem Klima und geschmeidigem Stoff, son­dern auch mit top Bewegungsfreiheit, bestem Handling und hoher Abrieb­festigkeit. Doch das Beste kommt noch: Die Marmot kostet nur 130 Euro.

Sie suchen eine winddichte Softshell für Einsätze bei eher kühlem Wetter? Dann sollten Sie eines der Membranmodelle versuchen — am besten die Adidas Terrex Swift TS oder die Out­door Research Enchainment. Beide halten Wind, Kälte sowie Nässe ab und eignen sich damit ideal für Nordland-oder Hochtouren. Klasse: Die Outdoor Research Enchainment blockt Nässe sogar fast eine Stunde lang — eine sehr gute Wahl für alle, die ihre Funktionsjacke zu Hause lassen wollen.

ALLROUNDER IM ABSEITS  Eine Softshell gilt immer noch als vielseitig. Als eine Jacke, die bei 90 Prozent aller Wetter  100 Prozent  Leistung bringt, also Fleecepulli und Funktionsjacke vereint — und damit überflüssig macht. Mit diesem Ver­sprechen enterten die Weichlinge vor gut 10 Jahren den Markt. Doch der Test zeigt: Ein breites Aktivitäts- und Wetterspektrum decken heute nur noch  wenige Modelle ab, etwa die Arc`teryx Gamma LT. Alle ande­ren sind mehr oder weniger Spezia­listen. Sie haben ihre Berechtigung — sind aber längst nicht so vielseitig wie die gute alte Kombination aus Fleecepulli und Funktionsjacke.

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