Tragbar: 12 Rucksäcke 40 Liter im Test

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Gepolsterte Gurte, Außentaschen, Zugriffe ins Hauptfach, abnehmbare Deckeltasche, perfekter Sitz am Rücken, gute Belüftung, geringes Gewicht, und, und, und. Was können aktuelle Rucksäcke für Mehrtagestouren mit einem Volumen von 35 bis 40 Litern?

anchmal sind sie Vnicht zu beneiden, die Rucksack-Designer. Denn wir Kunden hätten ganz gerne alles und noch mehr und das ganz leicht. Gerade bei Rucksäcken ist die Kombination aus stabilem, höhenverstellbarem Tragesystem, massivem Hüftgurt mit aufgesetz­ten Taschen, mehreren Außen­taschen, zweigeteiltem Hauptfach mit Trennboden, zusätzlichem Zugriff ins Hauptfach, anhebbarer Deckeltasche, Schnallen, Riemen, alles gut auch mit Handschuhen bedienbar und das Ganze mit einem Gewicht von einem Kilo­gramm eine fast unlösbare Auf­gabe. Deswegen versuchen viele Hersteller, ihre Produkte zwar möglichst vielseitig auszurichten, bedienen dabei aber entweder die Ausstattungs- oder die Ge­wichtsfraktion ihrer Kunden. Die Bewertung unserer Tester zeigte wieder einmal, dass die individu­elle Ausrichtung entscheidend ist. Ein puristisch auf Leichtgewicht getrimmter Rucksack spricht die 12 Rucksacke 40 Liter im Test 01sportlichen Wanderer an, der voll ausgestattete Lastesel wird von Familienvätern und Wanderern bevorzugt, die gerne auch noch die Fototasche und den Schlaf­sack einpacken.

In unserem ausführlichen Test haben wir neben der Eignung als Mehrtages-Wanderrucksack  zusätzlich bewertet, wie vielseitig sich der Rucksack einsetzen lässt. Auch wenn der Trend zum „Für-jede-Tour-ein-anderer-Ruck­sack“ geht, so schafft sich doch nicht jeder Kunde für die unter­schiedlichen Verwendungszwecke ein extra Modell an. Wer also mit nur einem Rucksack durchs Jahr kommen möchte, kann sich in der Tabelle orientieren, in der wir unsere Einschätzung zur Eignung für Tagestour, Hochtour und Ski­tour abgegeben haben. In die Gesamtnote ist dies jedoch nicht eingeflossen.

Irgendwie ist es beim Rucksack­kauf wie in der Champions League: Einige wenige Clubs sind immer vorne dabei. So kommt man auch seit einiger Zeit an den drei Firmen Deuter, Gregory und Osprey nicht vorbei. Die Produkte dieser drei Rucksack-Riesen erhalten fast immer beste Noten. Dabei schauen ihre Produkte nicht anders aus als die der Kon­kurrenz. Aber die Abstimmung, das Gesamtkonzept passt meist bis ins letzte Detail.

12 Rucksacke 40 Liter im Test 02So auch in diesem Test. Kriterien waren die Eignung für mehrtägige Gebirgswanderungen von Hütte zu Hütte. Dabei bewerteten wir den Tragekomfort, das Gewicht, die Ausstattung, die Verarbeitung sowie den Preis. Die Bestimmung des Testsiegers musste dieses Mal in einem echten Endspiel ermittelt werden. In der Verlänge­rung konnte sich der ACT Lite von Deuter vor dem Savant von Gregory durchsetzen.

Beide Modelle bieten Tragekom­fort der Fünf-Sterne-Kategorie. Während Deuter dazu beim ACT Lite massive Hüft- und Schulter­gurte einsetzt, erreicht Gregory das beim Savant mit sehr fle­xiblen, weichen und dünneren Polstern. Vorteil beim ACT Lite: Seine Rückenlänge lässt sich ver­stellen. Bezahlt wird dieses Detail aber auch mit 70 zusätzlichen Gramm. Was aber nicht wirklich ins Gewicht fällt.

Weiteres Plus beim Deuter: seine Variabilität. Das Hauptfach lässt sich von 39 Litern Volumen im Normalzustand noch einmal um gut sieben Liter erweitern. Das Gepäck ist dabei durch einen Auszug am Hauptfach gegen Näs­se oder Staub geschützt. Bei ihm und beim Savant von Gregory las­sen sich die Deckeltasche, die jeweils ganze vier Liter Volumen bietet, anheben. Zusätzlichen Stauraum gibt es vor allem beim Savant. Neben einer sehr geräu­migen Fronttasche für Nasswä­sche oder Bekleidung ist in den Seitentaschen Platz für zwei Trinkflaschen. Auch die beiden Reißverschlusstaschen auf dem Hüftgurt sind so groß, dass ein GPS oder Smartphone locker hineinpassen. Außerdem gibt es rechts unten eine weitere kleinere Reißverschlusstasche. Da kann der ACT Lite nicht ganz mithal­ten. Mit einer Front- und zwei Seitentaschen ist aber auch er gut ausgestattet. Dafür hat er ein zweigeteiltes Hauptfach. Das zusätzliche Bodenfach ist über einen Reißverschluss erreichbar. Der Savant hat ein durchgehendes

Hauptfach, das über einen sehr langen frontalen Reißverschluss erreichbar ist. Das ermöglicht schnellen Zugriff fast über die gesamte Länge. Beide Rucksäcke erhielten die Gesamtnote „sehr gut“ von den Testern.

Ebenfalls ein „sehr gut“ gab es für den Kestrel von Osprey. Tra­gekomfort und Ausstattung über­zeugten. Angenehm sind die Gummihalterungen für Stöcke und Pickel. Da klappt die Bedie­nung auch mit Handschuhen. Für knapp 130 Euro bekommt man sehr

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