Gerade mal ein halbes Kilo (!) bringen moderne Jacken mit Kunstfaserisolation auf die Waage!

Was diese leichten Wärmespender leisten, haben wir für euch ausprobiert.  Jackenvergleich

Der eine oder andere wird es wohl noch nicht so ganz wahr­haben wollen, der Winter ist nicht mehr fern. Zeiten al­so, in denen eine wärmende Be­kleidungsschicht zum Sichern, Sporteln oder gar auf Dauer getragen mehr als willkommen ist. Soll diese auch noch leicht und vor allem unempfindlich gegen Nässe sein, schlägt die Stunde der mit Kunstfasern isolierten Jacken.

Aus dem großen Angebot haben wir zehn Modelle aus­gewählt, die entweder neu im Handel sind oder überarbeitet wurden. Das Spektrum ist dabei recht breit und reicht von Leicht­gewichten mit unter 400 Gramm bis hin zu ordentlich isolierten Allroundern. Ganz fet­te Winterjacken sind nicht vertreten. Dafür aber neben den bekannten Produkten von PrimaLoft auch drei neue Isolationsmate­rialien: Climashield, Polartee Alpha und PrimaLoft Thermoball.

DIE WÄRMELEISTUNG EINER JACKE NUR AN ART UND MENGE  DES  ISOLATIONSMATERIALS FESTZUMACHEN, WÜRDE ZU KURZ GREIFEN.

Etwas aus der Reihe fallen das wasserdichte Rond Jacket von Vaude und die Hybridkonstruktion des Be­lay Hybrid Jackets von Millet. Beide sind aber neu und so interessant, dass wir sie euch nicht vorenthalten wollten.

NUR DIE HALBE MIETE!

Die Wärmeleistung einer Jacke nur an Art und Menge des Isolationsmaterials festzu­machen, würde zu kurz greifen. Konstrukti­on und Ausstattung tragen einiges zur Per­formance bei. Eine gut anpassbare Kapuze steigert die Wärmeleistung einer Jacke um bis zu 25 Prozent, da der Mensch bis zu 50 Prozent der Körperwärme über den Kopf ab­gibt. Sehr gut sind in diesem Punkt die Ka­puzen von Houdini, Mammut und Tilak. Kletterer ziehen auch gerne mal die Kapuze über den Helm. Für moderne, voluminösere Helme sind allerdings fast alle Kapuzen zu klein. Auch ohne aufgesetzte Kapuze sollte der Kragen so zu regulieren sein, dass er dicht anliegt und keine warme Luft ent­weicht. Für die Ärmelbündchen gilt dassel­be. Um keine Kältebrücken zu bilden, brauchen Reissverschlüsse eine Abdeckung. Durchge­steppte Nähte verringern ebenfalls die Wärme­leistung. Alles in allem sind die vier Jacken von Adidas, Houdini, Mammut und Tilak die wärms­ten im Feld. Dass hier die extremen Leichtgewich­te nicht mitspielen können, ist klar. Dafür glänzen sie aber mit genau dieser Eigenschaft.

SOLL DIE WÄRMENDE SCHICHT UNEMPFINDLICH GEGEN NÄSSE SEIN, SCHLÄGT DIE STUNDE DER MIT KUNSTFASERN ISOLIERTEN JACKEN!

Alle Jacken bieten einen guten Schutz gegen Wind und halten Dank der durchweg guten Im­prägnierung auch leichtem Regen stand. Das Rond Jacket von Vaude ist gar komplett wasser­dicht. Der Schnitt der Jacken reicht von körperbetont bis weit und entscheidet so mit darüber, ob eine Jacke gut als Wärmeschicht unter eine Hardshell passt oder ob man sie etwa am Stand mal schnell über alles ziehen kann. Doppelt isolierte Taschen wärmen die Hände am besten.

FAZIT UND EMPFEHLUNGEN

Das Feld der vorgestellten Jacken ist ziemlich breit gefächert, so dass sich für viele Einsatzzwecke eine Jacke finden lässt. Wer extrem aufs Gewicht achtet, liegt mit den leichten Jacken von The North Face oder Outdoor Research richtig. Das Halogen Hoody hat sich von den beiden wegen der umfangreichen Ausstattung einen Preistipp verdient. Von den vier bereits erwähnten wärmsten Jacken liefert das Ndosphere Jacket von Adidas viel Jacke zu einem guten Preis. Für die gute Gesamtperformance und die üppige Ausstattung erhält das Rime Pro Jacket von Mammut eine Empfehlung. Ebenso das Ketil Jacket von Tilak, das vor allem mit seinem sehr gu­ten Wärme-Gewichtsverhältnis überzeugt.

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