8 leichte Teleskopstöcke und 4 Faltstöcke

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Ein guter Alpin-Stock darf nicht alleine auf geringes Gewicht setzen, er muss auch eine möglichst hohe Stabilität aufweisen. Wie wird dieser Kompromiss erreicht und welche Eigenschaften haben Falt- und Teleskopstöcke?

Leichtigkeit ist nicht alles, auch wenn „ultralight“ gerade zu einem der wichtigsten Themen im Bergsport wird. Im alpinen Gelände muss das Material etwas aushalten. Dem Trend zur immer leichteren, immer reduzier­teren Ausrüstung ist also eine Grenze gesetzt, wenn auch keine scharfe. Viel­mehr handelt es sich um eine Zone, in der der optimale Kompromiss zwi­schen geringem Gewicht und Stabilität gefunden werden muss.

leichte Teleskopstocke und FaltstockeBei Trekkingstöcken ist diese Zone, in der sich die richtige Balance finden lässt, relativ breit, was an den sehr un­terschiedlichen Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer liegt: Eine Frau mit 50 Kilogramm, einem Apfel im Tagesrucksack und achtsamer Geh­weise stellt andere Ansprüche an die Stabilität ihrer Stöcke als ein doppelt so schwerer Mann, der stets die volle Kameraausrüstung bei sich trägt und in steilem Gelände Geschwindigkeits­rekorde aufzustellen liebt.

Den einen, perfekten Stock kann es also nicht geben, aber jede Wande­rin und jeder Wanderer kann in der Fülle des Angebots Trekkingstöcke fin­den, die den eigenen Ansprüchen wei­testgehend entsprechen. Die hier vor­gestellten zwölf Stöcke sind nur ein kleiner Ausschnitt aus den Paletten der Hersteller.

MATERIAL

Trekkingstöcke werden aus Carbon oder aus Aluminium hergestellt. Beide Material-Angaben sind allerdings nur als Überbegriffe zu sehen, denn bei Carbon gibt es eine Vielzahl an Varia­tionsmöglichkeiten von Harzen und verstärkenden Fasereinlagen, und bei Aluminium handelt es sich immer um eine Aluminium-Legierung. Dennoch lässt sich allgemein sagen, dass ein Carbon-Stock bei einer Belastung noch zurückfedert, bei der sich ein Alu-Stock schon dauerhaft verbiegt. Wenn der Carbon-Stock allerdings bricht, dann tut er dies in der Regel spröd, das heißt, ohne Vorankündigung, während Aluminium hier langsamer zusammensackt. Zudem ist Carbon relativ empfindlich gegenüber Krat­zern, die in der Folge zu Bruchstellen werden können. Aluminium hingegen wird korrosionsanfällig, wenn die Be­schichtung angekratzt ist.

Um die Bruchgefahr zu minimie­ren, aber dennoch nicht auf die Vor­teile von Carbon verzichten zu müssen, kombinieren manche Hersteller Rohr­segmente aus Carbon mit einem un­teren Segment aus Aluminium, da das unterste Segment natürlich am ehesten die Kratzer abbekommt. Und in eini­gen Fällen sind sonst identische Trek­kingstock-Modelle sowohl in Carbon als auch in Aluminium erhältlich, wie zum Beispiel der Albula Lite von Leki.

Das Gewicht der Materialien spielt, wie man in den Tabellen sehen kann, in der Praxis eine untergeordnete Rol­le: Vielmehr hängt es von der son­stigen Ausstattung ab, wie viel ein Stock letztlich wiegt.

ROHRDURCHMESSER

Wie stabil ein Stock letztlich ist, hängt vom Material, von der Qualität der Segment-Verbindungen und vom Rohr­durchmesser ab. Die Wandstärke spielt eine geringere Rolle. Der Rohrdurch­messer hingegen ist die wichtigste Größe in dieser Rechnung, denn sie geht zur vierten Potenz in das Ergeb­nis ein, während Materialkennwerte nur linearen Einfluss haben.

SEGMENTE

Der dritte wichtige Faktor in Sachen Stabilität neben dem Material und dem Rohrdurchmesser ist die zuverlässige Verbindung der Stock-Segmente. Trek­kingstöcke, die im alpinen Gelände eingesetzt werden, bestehen sinn­vollerweise aus mehreren Segmenten, um sie problemlos am oder im Ruck­sack transportieren zu können, wenn man die Hände zum Klettern braucht. Meist handelt es sich um drei Seg­mente, aber es gibt auch vierteilige Stöcke, wie zum Beispiel den Teleskop-stock Explorer 130 von Exped, der da­durch das kleinste Packmaß aller hier vorgestellten Teleskopstöcke erreicht, oder den Faltstock X4 Performance Pole von Dynafit. Die Faltstöcke Di­stance FL von Black Diamond, Micro Vario Carbon von Leki und Expedition Vario 4 von Komperdell bestehen aus drei Segmenten, die über den Falt-Me­chanismus verbunden sind, und je ein weiterem Segment, das wie bei einen Teleskopstock in der Länge variiert werden kann.

Vergleicht man die Angaben des Packmaßes der Stöcke in der Tabelle, zeigt sich, dass die Faltstöcke in Sachen Kürze deutlich die Nase vorne haben: Wenn man eine Stocklänge von minde­stens 125

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