11 KLEINE TREKKING RUCKSÄCKE im Test

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DIE BEFESTIGUNGEN

An der Außenseite sind die Rucksäcke mit verschiedenen Halterungen ausgestattet. An allen lassen sich Wanderstö­cke befestigen und – mit Ausnahme des Matrix 50 von Haglöfs – auch Pickel und/oder Eisgeräte. Steigeisen kom­men bei allen Rucksäcken unter, wobei für die Modelle von Mammut und Norröna eigene Steigeisentaschen er­hältlich sind.

Eine seitliche Skibefestigung haben alle Rucksäcke mit Ausnahme des Glittertind von Bergans, bei dem man sie quer unter dem Deckel balancieren müsste. An den Deckeln der Säcke von Vaude, Osprey, Millet, Jack Wolf­skin, Deuter und Bergans finden sich je zwei bis vier Schlaufen, um zusätzliches Gepäck festzuschnallen. Dem selben Zweck dienen Bodengurte bei Bergans, Berghaus, Millet und Osprey. Darüber hinaus sind einige Modelle mit Front- und/oder Seitentaschen ausgesthttet, damit di­verse Trinkflaschen, Jacken oder Wanderkarten schnell griffbereit sind.

DIE ZUGÄNGLICHKEIT

Der klassische Zugang zum Hauptfach des Rucksacks über den geöffneten Deckel wird bei manchen Modellen durch einen Zugang von vorne oder von der Seite ergänzt. Das macht es leichter, an Gegenstände zu gelangen, die sich weiter unten im Sack befinden. Die seitlichen Eingriffe des Escapator 40 + 10 L von Vaude und des Guide 45+ von Deuter ergeben allerdings nur einen relativ eingeschränk­ten Spielraum zum Hantieren, während die Zugänge über die Fronten der Modelle Glittertind von Bergans und Mountaineer 46 von Jack Wolfskin den gesamten Inhalt offenle­gen, denn hier öffnet man einen u-förmigen Reißverschluss und klappt die Front weg. Die Front-Zugänge des Bioflex Light 50 von Berghaus und des Falketind Pack 45 L von Norröna sind wieder etwas eingeschränkter, da sie nur über einen zentralen Reißverschluss erfolgen. Beim Berghaus-Rucksack muss man zu­dem durch das Front-Fach greifen und einen zweiten Reiß­verschluss öffnen. Das ist kein Problem, wenn das Front-Fach leer ist, doch bevor man es für den Zugriff aus­räumt, wird man hier wohl doch den Zugang über den De­ckel wählen.

Außen am Rucksack befestigte Ausrüstung ist hingegen bei Berghaus kein Hindernis für den Front-Zugang. Bei Norröna würden die optional erhältlichen Mesh-Taschen am Rail-Glider-System den Zugang behindern. Bei Jack Wolfskin und Bergans müssen Stöcke und Pickel entfernt werden, um die Front aufklappen zu können. Bei Deuter und Vaude könnten nur breite Ski die seitlichen Zugänge einschränken.

DIE REGENHÜLLE

Wasserdicht ist keiner der hier vorgestell­ten Rucksäcke; die vielen Nähte würden Aufwand und Kosten dafür gewaltig in die Höhe treiben. Um den Inhalt dennoch vor Regen zu schützen, liefern Bergans, Berg­haus, Millet und Osprey eine auf den je­weiligen Rucksack abgestimmte Regenhül­le mit. Bei Vaude, Jack Wolfskin und Deuter ist sie extra zu kaufen, und auch für die anderen Rucksäcke finden sich im Handel passende Hüllen. Da bei lang an­haltendem Starkregen der Rücken aber eine Schwachstelle werden kann, weil er von einer Hülle nicht umfasst wird, ist es eine Überlegung wert, die Ausrüstung eher in einen wasserdichten Sack und die­sen in den Rucksack zu stecken. Es gibt in­zwischen sehr große und leichte wasser­dichte Säcke, mit denen man den Rucksack quasi innen auskleiden kann und dennoch das Gewicht kaum erhöht.

DAS TRAGESYSTEM

Was den bisher besprochenen Teil des Rucksacks betrifft, also den Packsack, so könnte man sich ohne weiteres ein Modell im Internet aussuchen, denn man muss nur wissen, welches Volumen, welche In­neneinrichtung und welche Befestigungs­möglichkeiten man braucht. Der zweite Teil des Rucksacks aber, das Tragesystem, verlangt nach intensivem Ausprobieren, und zwar unbedingt mit praxisgerechtem Gewicht. Es ist wie ein Kleidungsstück, oder besser noch wie Schuhe zu sehen. Wenn es nicht passt, macht es einem auf Tour ernsthaft das Leben schwer. Das falsche Tragesystem wie auch die falschen Schuhe verursachen Druckstellen und er­höhen das zu tragende Gewicht subjektiv beträchtlich. Das Tragesystem setzt sich aus dem Rückensystem, den Trägern, dem Hüftgurt und den Kompressionsriemen zusammen.

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