11 KLEINE TREKKING RUCKSÄCKE im Test

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Kleine Trekking-Rucksäcke reichen völlig aus, wenn die Tour von Hütte zu Hütte führt. Obwohl sie deutlich weniger Last tragen müssen als ihre großen Kollegen, kommt es auch bei ihnen schon auf das richtige Tragesystem an.

In den meisten Gebirgen dieser Welt stehen heute Schutzhütten, Berg­gasthäuser und Lodges in reich­licher Zahl. Sie bieten Essen und Un­terkunft, eignen sich also perfekt als Stützpunkte einer mehrtägigen Tour mit mäßig viel Gepäck. Auf einer Hüt­tentour in der Venediger-Gruppe, aber auch auf einer Trekkingtour rund um die Annapurna im nepalischen Hima­laya, braucht es kein Zelt, keinen Ko­cher und keine Essensvorräte. Doch etwas mehr Gepäck, als man auf eine Tagestour mitnimmt, kommt natürlich schon zusammen: Wäsche zum Wech­seln, ein dünner Schlafsack, der Waschbeutel … Alles in allem braucht man für ein Hüttentrekking einen Rucksack, der mehr schluckt als ein Tagesrucksack, aber weniger volumi­nös und schwer ist als ein großer Trek­king-Rucksack. Wir stellen elf Rucksä­cke mit 40 bis 55 Liter Volumen vor, die sich für mehrtägige, technisch an­spruchslose Wanderungen von Pensi­on zu Pension ebenso eignen wie für hochalpines Hüttentrekking über Glet­scher und Klettersteige.

trekkingrucksaecke 01ZWEI TEILE

Ein Rucksack lässt sich aus tech­nischer Sicht grob in zwei Bereiche tei­len: Einerseits ist da der Packsack mit seinen Innen- und Außentaschen, mit diversen Befestigungsmöglichkeiten für Wanderstöcke, Pickel, Steigeisen und anderen Dingen. Dieser Teil inter­essiert beim Packen und beim Handling unterwegs: Bringe ich alles unter? Sind die eingepackten Dinge leicht zu­gänglich? Lassen sich die außen ange­brachten Gegenstände gut fixieren? Andererseits gibt es das Rückensystem, das während des Tragens im Vorder­grund steht. Hier lautet die entschei­dende Frage: Passt das System zu Form und Länge des eigenen Rückens und zu den Bewegungen, die der gan­ze Körper macht?

DER PACKSACK

Wie viel Gepäck ein Rucksack für eine mehrtägige Trekkingtour schlucken können muss, ist natürlich Einstel­lungssache. Unsere Test-Füllung, die auf Alpen- und Himalaya-Erfahrung beruht, passte jedenfalls anstandslos in jedes der hier vorgestellten Modelle, wobei allerdings bei den größeren Sä­cken, vor allem beim Glittertind von Bergans, noch ein wenig Luft blieb.

Die Rucksäcke mit einem in der Höhe verstellbaren Deckel sind in Sa­chen Zuladung besonders flexibel und wenn ein Seil oben draufgepackt wer­den soll, ist ein solcher Deckel prak­tisch ein Muss. Unter den elf Test-Rucksäcken haben die Modelle von Bergans, Deuter, Haglöfs, Mammut und Vaude einen höhenverstellbaren Deckel.

Die Rucksäcke, die über ein Bo­denfach verfügen, helfen dabei, eine gewisse Ordnung im Sack zu halten und die optimale Packweise umzuset­zen: Das Bodenfach nimmt in der Re­gel den Schlafsack und die saubere Wäsche auf, die wegen ihres relativ geringen Gewichts nach unten gehören und einem so untertags auch nicht im Weg umgehen. Besonders sinnvoll ist der Abschluss des Bodenfachs mit einem Reißverschluss, wie bei Deuter, Mammut, Millet und Vaude, damit nichts von oben hineinrutschen kann. Aber auch der Kordelzug von Bergans schließt fast vollständig.

Alle elf Rucksäcke verfügen zudem über ein eigenes Fach für einen Trink­beutel, das sich fast immer innen am Rücken befindet, nur Osprey und Hag­löfs verlegen es nach außen. Auch die­ses Fach dient der Ordnung und schützt den Trinkbeutel vor Beschädigung.

Zusätzlich zu dieser gängigen In­neneinrichtung finden sich im Escapa­tor 40 + 10 von Vaude und im Falket­ind Pack 45 L von Norröna je eine kleine Reißverschluss-Tasche. Der Glit­tertind von Bergans ist mit einer groß­en Reißverschluss-Netztasche ausge­stattet. Und der Mountaineer 46 von Jack Wolfskin unterstreicht seine Win­tertauglichkeit mit zwei Köchern, die Sonde und Schaufelschaft aufnehmen können.

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