Test Softshellhosen schützen vor Wind, Kälte und Nieselregen, tragen sich sehr bequem und sind enorm vielseitig. Lesen Sie, welches Modell das beste ist.

Zugegeben: Es gibt Dinge, die mehr Spaß machen als der Kauf einer neuen Out­door-Hose. Nur mit viel Geduld und frisch-luftgestärkten Nerven lassen sich im Di­ckicht der gleichförmigen Stapel- oder Hängeware potenzielle Kandidaten identi­fizieren und anschließend in einer viel zu engen Umkleidekabine auf Sitz, Passform und Optik prüfen. Oft möchte man so etwas nicht durchmachen. Um so wichtiger ist es, ein Modell zu finden, das nicht nur passt, sondern sich vielseitig einsetzen lässt und auch in puncto Leistung überzeugt.

Test Softshellhosen 01GESUCHT: EIN GUTER ALLROUNDER

Doch worin besteht die Leistung einer guten Outdoor-Hose? »Am wichtigsten ist der Tra­gekomfort«, erklärt outdoor-Testredakteur Frank Wacker, »die Hose muss sich weich anfühlen und jede Bewegung ohne Zwacken, Spannen oder Hochrutschen mitmachen.« Hosen aus elastischem Material – sogenann­te Softshellhosen – haben hier die Nase vorn, weshalb sie sich mittlerweile auch als erste Wahl für den Outdoor-Allround-Einsatz eta­bliert haben. Das liegt aber nicht nur am Ku­schelfaktor. Frank Wacker: »Softshellhosen schützen mit ihrem dichten Gewebe sehr gut vor Wind und können auch Nässe wirksam abhalten – zumindest, wenn Konstruktion und Imprägnierung stimmen!«

Ob sie stimmen, lässt sich nicht am Eti­kett ablesen, weshalb outdoor zehn top-aktuelle Softshellhosen zwischen 100 und 190 Euro zum Test geladen hat.

Auf dem Prüfprogramm standen neben tagelangen Rucksacktouren unter liguri­scher Sonne auch Gassi- und Joggingrunden bei schwäbischem Schmuddelwetter sowie Klettertouren an Kunst- und Naturfelsen. Das Hauptaugenmerk der Tester lag bei all diesen Aktivitäten auf dem Tragekomfort so­wie der Praktikabilität der Ausstattung. Die­se ist zwar auch Geschmacksache, doch zu­mindest zwei bequeme Schubtaschen, eine Seitentasche für Kleinkram und verstellba­re Beinabschlüsse sollten bei keinem Modell fehlen. Letztere sorgen für eine schlüssige Verbindung von Hosenbein und Schuh­schaft, was vor Zugluft, Steinchen, Schmutz

Test Softshellhosen 02Neben dieser ausgiebigen Praxisprüfung testete outdoor mit einer Spühregendusche, wie lange die zehn Kandidaten Nieselregen abperlen lassen – schließlich möchte man bei wechselhaftem Wetter nicht gleich die Regenhose überziehen müssen. Auch die Trockenzeiten interessierten die Tester, denn kaum etwas ist unangenehmer, als stundenlang mit einer nasskalt an den Bei­nen klebenden Hose zu wandern.

LEISTUNG AUF HOHEM NIVEAU

Das muss man auch nicht: Die meisten Ho­sen trocknen überraschend schnell – und können auch in puncto Wetterschutz und Komfort überzeugen, wie der vierwöchige Test zeigt. Am meisten beeindruckten uns die Summit Pants von Schöffel sowie die Strathcona von Vaude. Beide leisten sich keine Schwächen und eignen sich mit ihren etwas kräftigeren, aber hoch dampfdurchlässigen Materialien sehr gut für den Ganzjahresein­satz. Feinen Nieselregen halten sie bis zu ei­ner halben Stunde lang draußen, und wenn sie doch einmal nass werden sollten, sind sie ruck, zuck wieder trocken. Fein: Preislich bleiben sie mit 100 (Vaude) und 140 Euro (Schöffel) auf dem Boden.

Fast ebenso gut schneidet die Maier Sports Naturno (Damenmodell: Lana) ab. Nur in puncto Nässeschutz bleibt die mit 100 Euro ebenfalls sehr günstige Hose etwas hin­ter Schöffel und Vaude zurück. Wer hingegen auf hohen Wetterschutz sehr viel Wert liegt, sollte ruhig mal die Meteor Pants von The North Face anprobieren. Sie trägt sich zwar nicht ganz so weich, hält aber wie keine an­dere im Test Nässe draußen. Auch ihr Wind­schutz ist top, was sie zur guten Wahl für mo­derate Bergtouren macht – zumal sie selbst Kletterbewegungen nicht einschränkt und eine bergtaugliche Ausstattung besitzt.

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