Kaufberatung Mountainbikes 26, 27,5 oder doch 29 Zoll

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26er-Pendant liegt als am 29er.

Wir haben drei von der Bauart her idente Laufräder (NoTubes ZTR Crest) in allen drei Größen abgewogen und abgemessen. Die drei nur im Durchmesser variierende Reifen und Schläuche (Racing Ralph 2,25, Schwalbe Schlauch) wiegen inkl. Reifen und Schlauch 2427g (26″), 2514g (650b) bzw. 2678g (29″). Wer nun den Kopfrechner anwirft, bemerkt sehr schnell, dass zwischen dem kleinen und mittleren Durchmesser lediglich 87g liegen, während das Mehrgewicht auf die große Variante mit 164 g und so­mit fast der doppelten Differenz notiert.

Auch vom Umfang her liegt der kleinere näher an der Mitte. 2069 mm Abrollumfang beim 26er, 2147 mm bei 650b zu 2267 mm beim Twenty-Niner. Die Differenzen be­tragen hier lediglich 78 mm von 26 auf 27,5 bzw. ganze 120 mm auf den 29er-Standard.

Doch auch wenn die Laufräder jener Part am Bike sind, wo Gewichtstuning am sinnvollsten wird, muss man auch für Rahmen und Gabel ein Mehrgewicht einkalkulieren. Durch die noch relativ dünne Auswahl können hier im Ra­cehardtailbereich, also dem Bereich, in dem ein wirklich leichtes Bike auch wirklich Sinn macht, nur die Gewichte der Scott Scale-Rahmen herangezogen werden. Doch wäh­rend der zur Zeit leichteste Mountainbikerahmen im 29er­Bereich (Scott Scale 29) lediglich etwa 50 g mehr auf die Waage bringt als sein kleiner Bruder (Scott Scale 26″), und davon ausgegangen werden kann, dass der 27,5er, den Nino Schurter zur Zeit im Weltcup fährt, näher am 26er als Mountainbikes 06am 29er liegt, kann dieses Mehrgewicht fast vernach­lässigt werden. Bei der Gabel muss man, wenn man sich als Beispiel Rock Shox’s Revalation heranzieht, dann aller­dings doch noch ein paar Gramm zusätzlich verkraften. Hier liegt die 27er im Gegensatz zu den anderen Gewichten wieder näher an der 29er als an der 26″-Gabel: 26″: 1671 g, 27.5″: 1.787 g, 29″: 1.845 g

Um das Gewichtsthema abzu­schließen, kann nun also zusammen­gefasst werden, dass zwischen 26″ und 27,5″ ein etwaiges Mehrgewicht von ca. 200 g zu kalkulieren ist, während von 27,5″ auf 29″ mit etwa 250 g gerechnet werden muss. All diese Zahlen sollten aber noch unter Berücksichtigung der Tatsache betrachtet werden, dass es noch sehr schwer ist, einzelne Kom­plettbikes direkt zu vergleichen, da es mittlerweile zwar sehr viele Parts gibt, die für das neue Laufradmaß konzi­piert sind, aber noch kaum bereits komplette Serien (also technisch baug­liche, nur in der Größe variierende Tei­le) verfügbar sind.

Augendurchmesser

(im Vergleich zum 26″ : 27,5″: +28 mm I 29″: +43 mm

DER PRAXISTEST

Nun aber genug von der vielen trocke­nen Theorie und hinein in die Praxis. Im Grunde genommen geht es ja dar­um, welches Laufrad für welchen Ein­satzbereich das Beste ist und welches Laufradmaß am besten zu den persön­lichen Eigenschaften passt.

Warum verschiede Laufradgrößen überhaupt eingesetzt werden und wel­che Vor- oder Nachteile ein größeres Laufrad mit sich bringt, wurde mittler­weile schon mehr als oft diskutiert.

Als die wichtigsten Vorteile seien auf jeden Fall die größere Auflageflä­che des Reifens und der daraus resul­tierende höhere Grip und Traktion bzw. das deutlich einfachere Überfahren von Hindernissen genannt, was die Bikes mit den großen Rollen im un­wegsamen Gelände deutlich schneller macht. Das Ganze hat natürlich aber auch seine Nachteile. Größere Durch­messer bedeuten höheres Gewicht, et­was trägere Beschleunigung und durch die längeren Radstände Einschränkun­gen in technisch schwierigen und en­gen Passagen. Ein Hauptproblem der 29er-Bikes war aber die oben bereits erwähnte Problematik mit der sportli­chen Sitzposition.

Wir hatten mit dem 26er KTM Race Action in 26″, 27,5″ und 29″ drei ausstattungstechnisch mehr oder we­niger idente Hardtails im Test, die sich nur durch ihre Laufradgrößen unter­scheiden. Zusätzlich hatten wir Scott’s Genius 920 als Vertreter der All-Moun­tain und Enduro Fraktion und das Ly­can 651 von KTM, das mit 125 mm am Heck und 130 mm an der Revelation-Front das Marathon- und Tourenfah­rer-Klientel bedienen soll, die zwar gerne bergauf fahren, es bergab aber so richtig krachen lassen wollen.

QUAL DER WAHL

Die Entscheidung bei der Laufradgröße hat viel mit persönlichem Geschmack, Körpergröße und Nutzung des Bikes zu tun.

Unsere Teststrecke führte über ein kurzes, flaches Straßenstück auf eine mehr oder weniger flache Schotterstra­ße in Richtung Rosaliengebirge. Nach einigen Kilometern wechselten wir in den Wald. Ein etwa 5 km langer An- stieg beinhaltet alles, womit man als Biker im Alltag so konfrontiert wird: gemäßigte Anstiege auf Schotter, Sin­gletracks über Stock und Stein bis hin zu Anstiegen, die, vom technischen Anspruch und ihrer Steilheit an der

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