6 Fleecejacken im Test

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FLEECE oder FLEECE

Das Fleece ist tot, es lebe das Fleece. Die Auswahl an membranlosen Produkten der zweiten Bkleidungsschicht ist größer den je. Wir erklären, warum Billigteile vom Dicounter wenig Sinn machen.

Nach ihrem furiosen Niedergang rund zehn Jahre haben die Fleece einen ebenso raketenartigen Neustart hingelegt. Billiganbieter hatten den Markt damals mit Pullis und Jacken überschwemmt, der Umsatzrückgang bei den hochwertigen Marken war enorm. mittlerweile gehören Fleece zu den wichtigsten Entwicklungsbereichen in der Bekleidungsindustrie. Als zweite Bekleidungsschicht haben sie die Aufgabe, warm zu halten und für guten Feuchtigkeitstransport zu sorgen. Es gibt Fleece fast stufenlos von dünn über mitteldick bis hin zu schweren Teilen. Da der Markt so vielfältig ist, macht es Sinn, sich vor dem Kauf über den Einsatzzweck Gedanken zu machen. Schon mit einem mitteldicken Fleece wird es leicht schwitzenden Typen bei sportlicher Betätigung recht warm. Kälteempfindliche Menschen werden andererseits eher zu einem hochflorigen Highloft-Fleece greifen. Ihr hoher Lufteinschluss bedingt ein großes Wärmerückhaltevermögen. Dünne Fleece mit einer glatten Außenschicht dagegen, einem sogenannten Hardface, sind etwas winddichter, trotzdem atmungsaktiv und eigenen sich für alpine Einsätze das ganze Jahr über. In einem gewissen Rahmen gilt:

Je teuerer ein Fleece, desto hochwertiger ist es auch. Die Qualität macht sich beim Waschen bemerkbar. Je besser das Polyestergarn gesponnen ist, desto weniger verliert das Gewebe nach dem Waschen an Volumen. Qualitääts-Fleece behalten auch nach häufigem Waschen ihre Form und Faserstruktur. Qualitätsbewusste Markenhersteller wie beispielsweise Polartec, Ponte Torto oder Eschler produzieren Stoffe, bei denen es nicht zum sogenannten Pilling (Knötchenbildung) kommt. Das 5-Euro-Fleece vom Discounter eistet das nicht, was dazu führen kann, dass :as Teil schon recht bald nach dem Kauf anansehnlich wird. Und oft schnell entsorgt wird, was vom ökologischen Standpunkt her eine Katastrophe ist. Denn Fleece aus Polyestergarn sind erdölbasierende Produkte. Für ein Kilogramm Rohmaterial braucht man  ungefähr zwei Kilogramm Rohöl.

Ökologisch handelt daher der, der sich langlebige und damit auch höherpreisige Fleece kauft. Zudem fertigen Markenhersteller wie Vaude, Patagonia, Mammut und andere mittlerweile aus recycelten und recycelbaren Stoffen. Anteile von 80 Prozent recycelten Fasern sind keine Seltenheit mehr. Bei gleichbleibender Qualität des Stoffes wohlgemerkt. Es gibt Polartee Wind Pro sogar aus einem Material, das zu 100 Prozent aus recycelten PETFlaschen gewonnen wurde. Fleece aus Flaschen, warum nicht, wenn damit der Umwelt geholfen ist. Barbara Heinze, Bekleidungsexpertin bei ALPIN, hat die kürzlich stattgefundene Messe Fabricstarts 2012 in München besucht: Gerade im Bereich der polyesterbasierenden Stoffe findet eine starke Entwicklung zu ökologischer, auf Wiederverwertbarkeit setzender Produktion statt, konnte sie beobachten.

Wer lieber Natürliches an seinen Körper lässt, greift auch bei der zweiten Lage zu Produkten aus Merinowolle. Ihr Vorteil: Sie wärmen auch in feuchtem Zustand und bieten einen höheren Klimakomfort, während Polyester sich dann oft eher kühl anfühlt. Dafür trocknen sie nicht so schnell. Noch zwei Tipps zur Pflege: Wer die Langlebigkeit seines Fleeces unterstützen will, verwendet Bio-Waschmittel und vermeidet den Trockner.

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