24 Tourenski´s im Test

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TOURENSKI

Klassisch oder modern

Das Skitourengehen einen Boom erlebt, merkt jeder, der schon etwas länger auf Skitour geht. Und wie häufig bei solchen Entwicklungen, gibt es eine Aufwärtsspirale, in. der die Produkte die Nachfrage beeinflussen und die Nachfrage die Produkte. Das merkt man an den Ski ganz besonders. Alles wird größer, bunter, fetter. Noch vor wenigen Jahren galten Tourenski mit 85 Millimetern unter der Bindung als breite Ski für Spezialisten. Doch schnell haben auch die normalen Tourengeher erkannt, dass breitere Ski auch für den gemäßigten Einsatz Vorteile bieten.

Zusätzlich zu der Breite haben die Ski in den letzten zwei Jahren noch eine weitere Veränderung erfahren: Sie wurden verbogen. Viele moderne Ski haben an der Spitze eine Schaufel, die früher ansetzt, als man es viele Jahre lang gewohnt war. Diese Hufbiegung nennt sich „Rocker”. Sie bewirkt, dass der Ski im Tiefschnee schneller aufschwimmt, der Skifahrer also nicht so hohe Geschwindigkeiten fahren muss, um aus dem Schnee herauszukommen. Gleichzeitig verleihen Rocker ein höheres Maß an Fahrsicherheit und verleiten so auch zum schnelleren Fahren. Eine Technologie, die sich schnell verbreitet hat und die es natürlich auch in verschiedenen Ausprägungen gibt. Extrem-Tiefschneeski sind schon knapp vor der Bindung aufgebogen. Solche Extreme sind im Tourenbereich nicht sinnvoll. Aber eine leichte Hufbiegung bauen immer mehr Hersteller auch in ihre Tourenski ein.

Wir haben die Tourenski in zwei verschiedene Kategorien unterteilt, die sich nach der Breite der Ski richten. Ski bis 82 Millimeter Mittelbreite sind demnach klassische Tourenski, Ski über 82 Millimeter unter der Bindung moderne Tourenski. Letztes Jahr lag die Grenze noch bei 80 Millimetern, aber auch wir reagieren auf die fortschreitende Entwicklung. Neu für diese Saison ist aber, dass wir die Kategorie der modernen Tourenski auch strikt nach der Breite begrenzen. Tourenski gehen bei uns bis einschließlich 95 Millimeter Mittelbreite. Was breiter ist, wird in der nächsten Ausgabe (ALPIN 1212012) vorgestellt und läuft unter der Kategorie Free-Tourer.

Innerhalb der Kategorie sind die Ski nach dem Gewicht sortiert. Zuerst kommen die leichten, dann die schwereren. Und so bringt die fortschreitende Entwicklung mit sich, dass ein Ski, der lange Zeit als das Symbol für moderne Tourenski galt, auf einmal bei den „klassischen Ski” gelandet ist: der K 2 Backup. In seiner (neuen) Klasse konnte er den Testsieg für sich verbuchen. Mit einem Speed-Rocker ist der Backup nach wie vor ein Ski, mit dem jeder normale Tourengeher zurechtkommen wird, unabhängig von seinem skiahrerischen Können. Und auch für einen Ausflug auf die Piste ist -er Backup gerne zu haben. Wenngleich er bei der Pisteneig mit dem Stöckli Stormrider Pit Pro nicht mithalten kann. Wie gewohnt ziehen die stabilen (und nicht ganz leichten) Stöcklis auf

gutes Maß an Technik mitbringt. Beide Ski sind keine Leichtgewichte. Die ganz leichten Ski tun sich fast naturgemäß etwas schwer. In punkto Fahreigenschaften können sie mit den schweren Boliden nicht mithalten. Man muss eben wissen, was man will. Wer sportlich schnell Höhenmeter fressen will und vor allem lange der Piste mit einer für Tourenski ungewöhnlichen Laufruhe ihre Kreise. Und auch im Gelände macht der Pit Pro Spaß, wenn an genügend Kraft und ein Touren macht, achtet auf das Gewicht. Beim Abfahren muss er dann gewisse Abstriche in Kauf nehmen. Von den leichten Ski hat uns der Völkl Mauja am besten gefallen. Ein Ski, der sich für sein Gewicht sehr gut fährt.

Bei den Ski über 82 Millimetern gab es heuer ein Kopf-an-Kopfennen um den Testsieg. Der eger vom letzten Jahr, der ästle TX 87, lag wieder gut im ‘ennen. Da er mit einer reinen Freeride-Bindung montiert wurde ngefordert werden die Ski mit Tourenbindungen, gab es aufgrund mangelnder Vergleichbar bei einigen Kriterien 0,2 Noten Abzug. Und mit dem Dynaar Cham 87 war ein so starker Neuling im Rennen, dass der stle ihm den Vortritt lassen usste. Als dritter im Bunde konnte der K 2 Wayback wieschon bei etlichen Tests der letz-n Jahre überzeugen, aber auch musste dem Neuling weichen. Damen waren vom Black Dia-und Crescent besonders ange. Der vergleichbare Herrenski namens Aspect war gut, aber nicht ganz vorne mit dabei. Von den besonders leichten und breiten Ski haben die Testerinnen dem La Sportiva GTS die besten Noten gegeben. La Sportiva ist ein Neuling im Skibereich, dafür haben sie sehr gut abgeschnitten. Wer sich die Ski genau ansieht, wird aber schnell feststellen, welch erfahrener Skihersteller dahinter steckt. Die Ski werden wie auch Movement Ski in Tunesien hergestellt. Der GTS überzeugte mit einer Breite von 88 Millimetern unter der Bindung durch ausgewogene Eigenschaften im Gelände. Dass ein so leichter und so breiter Ski auf der Piste seine Grenzen hat, ist auch klar. Nicht umsonst sind Pistenski schmaler und schwerer. Das Herrenmodell des GTS, der GT, war gut, konnte aber nicht ganz so überzeugen.

 

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