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PRIMA KLIMA

Sommer of Rain-Jackets, die regennassen, trüben Tage reihten sich 2012 aneinander wie die Perlen auf einer Kette. Biergärten mutierten zu Orten der Stille und Einsamkeit. Der Sommer bot die perfekte Plattform für 24-StundenTests der neuen Klima-Hardshells.

Die Jacken wurden vor allein bei schnellen Sportarten wie Alpine Running und Biking, aber auch auf Hochtouren in den West- und Ostalpen getestet. Im Focus standen: Atmungsaktivität, Regen- und Winddichtigkeit, Gewicht und Schnitt. Die Hersteller der Klima-Jackets setzen dabei entweder auf einen der großen Materialspezialisten wie zum Beispiel Gore mit der Gore Active Shell-Membrane oder den japanischen Konkurrenten Toray (z. B. Dermizax). Columbia entwickelt ihre Compounder Shell nach eigenen Aussagen gleich komplett selbstständig im firmeneigenen Labor. Mountain Hardwear hingegen arbeitet gleich mit Membran-Spezialisten – die Namen bleiben geheim. Das Ergebnis nennt sich dann Dry.Q Elite.

Die Zielsetzung ist bei allen gleich: Bestehende Technologien bis an die Grenzen des Möglichen ausreizen. Tapes einsparen und die notwendigen Nähte noch intelligenter wasserdicht verschweißen und natürlich die ausschließliche Verwendung von sehr dünnem Obermaterial. Die Testergebnisse sprechen für sich. Alle Modelle spielen in der Funktionsliga ganz oben mit. Betrachten wir die Modelle doch etwas genauer: Ein Großteil der Testjacken ist mit Gore Active Shell ausgestattet. Die Atmungsaktivität im Zusammenspiel mit Wasser- und Atmungsaktivität ist hier für alle Jackenmodelle mit einem Wort schnell beschrieben: phänomenal! Hier machen es die Kleinigkeiten aus wie eine gut einstellbare Kapuze mit formbarem Schild beim Adidas Terrex Active Shell-Jacket. Das Beta FL-Jacket von Arc´teryx punktet mit extragroßen Einschubtaschen für GPS 8. Der englische Hersteller Berghaus punktet bei  Velum-Jacket mit perfekt funktionierendem Einhand-Kordelzug am Bund. Die elastischen Armabschlüsse Daumenlöchern zeichnen das Endo-Jacket von Haglöfs zusätzlich aus. Hingegen liefert Mountain Equipmentein Obermaterial aus 100 Prozent Polyamid und Unterarmreißverschlüssen für zusätzliche  Belüftung. Das Alpine Project von The North Face hat unser Tester Hubert Wendlinger (staatlich geprüfter Berg- und Skiführer) so beschrieben:“…sehr gut, die will ich auch gern haben!“ Die Dermizax EV Membrane in der Glittertind-Jacke von Bergaus arbeitet gut, bietet der Atmungsaktivität aber noch Luft nach oben. Das  Gleiche  gilt für die Compounder Shell aus dem Hause Columbia. Zu guter Letzt: Mountain Hardware hat in Ihrem Quasar-Pullover eine ziemliche „Klimawaffe“ verarbeitet. Die Dry. Q Elite Technologie steht der Gore Aktive Shell in nichts nach.

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