12 kleine Rucksäcke im Test

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JEDES GRAMM ZÄHLT

In Sachen Komfort kommt es bei Rucksäcken auf zwei Dinge an: Sie sollten optimal am Körper anliegen und eine ausreichende Lüftung am Rücken ermöglichen. Ist der Rucksack darüber hinaus klein und leicht, erleichtert das intensive Sommeraktivitäten wie Bike- & Hike-Touren (am besten mit Heimhalter), Speedhiking (Stöckehalter empfohlen) sowie den schweißtreibenden Berglauf (am besten mit einem ultraleichten Modell). Hinzu kommen. Klettertouren oder Klettersteige (mit Heimhalter) sowie Alpintouren auf steilen Steigen, an ausgesetzten Passagen oder mit leichten Kraxeleinlagen (mit Stöckehalter). Außentaschen sowie -befestigungen erweitern den Einsatzbereich.

Gewicht, Volumen und Typen

Spezialisierten Ultraleichtmodellen wie Dynafit (360 g/13 l, bestes Gewichts-/Volumen-Verhältnis), Vaude (420 g, 17,5 1) stehen multifunktionelle Leichtrucksäcke ab 510 Gramm (Deuter) gegenüber. Mehr als ein Kilogramm sollte ein Rucksack mit 20 bis 24 Litern selbst mit Gestell nicht wiegen (robuster wasserdichter Ortlieb 980 g). Weniger als 15 Liter Volumen sind nur bei reinen Lauf- oder Bikerucksäcken sinnvoll (Dynafit). Bei Mini-Rucksäcken dominiert der Kompakttyp mit Rundbogen-Reißverschluss, der sich von oben bis zur Mitte herunterziehen lässt (Frontloader). Die Flexibilität beim Volumen, die Deckelrucksäcke mit Verschlussriemen (Toploader) bieten, ist auf

Tragsystem

Für den Winter oder für schwere Lasten ist ein Rucksack mit einem Volumen von etwa 20 Litern ohnehin nicht geeignet. Daher zählen bei den Mini-Rucksäcken bei den Traggurten andere Aspekte als die Robustheit: Möglichst weich und beweglich sollten sie sein, schweißabsorbierend oder besser luftig (Netz über gelochtem Mesh wie Mammut, The North Face, durchbrochen wie Columbia, Osprey). Auch wenn man es ihnen in der Regel nicht ansieht — solche weicheren Gurte halten so einiges aus. Rucksäcke mit ergonomisch geschwungenen Trägern sitzen in der Regel besser (Black Diamond top), während Columbia eine Anpassung der Lastposition Anpassung (Schulterzugriemen) und Osprey zusätzlich der Rückenlänge (einfache Klettverstellung ermöglicht. Alle Mini-Rucksäcke verfügen über Brustriemen (bei Dynafit, Northland abnehmbar).

Die Hüftgurte der Mini-Rucksäcke fallen teils robuster aus als die Traggurte und bestehen meist aus Kurzflossen plus Hüftriemen (bei Ortlieb breit). Sie bestehen aus anpassendem, konventionellem Mesh, durchbrochenem Schaumstoff mit Netzüberzug (top-Flossen von Osprey; Columbia, Mammut) oder an der Beckenauflage geschlitzten eschlitzten Flossen (Berg- haus, Der Hüftgurt von Tatonka ist für schwerere Lasten relativ dick gepolstert, aber abnehmbar (Zustiegs- bzw. Klettergurt-modus; inkl. Gestell um 340 g abspeckbar). Wegen der normalerweise geringen Traglast akzeptable reine Hüftriemen sparen Gewicht und stören auch dann nicht, wenn man einen Klettergurt trägt. Zudem lassen sich viele auch als »wackelsichere« Bauchriemen zum Laufen und Biken einsetzen.

Rückensystem

Ein festes Gestell (bei Tatonka ausziehbar; bei Ortlieb Kunststoffplatte) ist bei Mini-Rucksäcken meist überflüssig. Stattdessen setzen die meisten Hersteller auf Schaummatten mit gerader bis leicht konkaver (Lüftung beim Aufrechtgehen, Anliegen bei (Lüftung Anliege Buckel) Grundform. die sich gekrümmte an den Rücken anpasst. Viele Modelle lassen sich sogar zusammenfalten und für den Zustieg zu einer Hütte oder einer Tour mit Rückkehr zum Einstieg (Klettern, Klettersteig, Abstecher auf Trekkingtour) in einen größeren Rucksack stecken. Bei Dynafit, Vaude ist es sogar möglich, sie in sich zu sogar verpacken und als Hüft Lasche mit. Flaschenhalter oder umgeschnallt zu tragen. Praktisch ist dies beispielsweise dann, wenn man nur Kleidung im Rucksack hat und diese am Gipfel anzieht.

Der Rücken von Mini-Rucksäcken ist normalerweise nicht längenvariabel, es existieren aber häufig größere Varianten mit längerem Rücken. Beim Rückenpolster gibt es zwei Idealtypen: weich anpassende, urbelüftete Rücken mit durchgehender Meshfläche (Deuter, Dynafit) und gutem Halt in allen Lagen; und 3D-Meshpolster mit vertikalem Lüftungskanal in der Mitte (gut bei Berghaus, Lüftungskanal besser bei Columbia, Osprey mit Netzüberzug)  oder als Pads (meist 6 Einzelpolster) mit Luftkanälen (gut bei Ortlieb, Northland). Bei 3D-Polstern hängt die Effektivität der Belüftung von Dicke und Festigkeit der Polster ab.

Kompression und externe Fixierungen

Während bei größeren Rucksäcken zwei Paar seitliche Kompressionsriemen die Norm sind (Tatonka auch Skifixierung), reichen bei kleinen Modellen ein Paar Riemen aus. Bei einigen Modellen (Black Diamond, Mammut, Deuter) behindert die Seitenkompression das Öffnen des Hauptfach-Reißverschlusses (RV). Schlanker geschnittene Modelle kommen auch ohne Kompression aus (z. B. Berghaus) oder besitzen Gumminetze, die mit einem Zug festziehbar sind (gleichzeitig Zusatzvolumen; Vaude, Northland, The North Face).

Die meisten Mini-Rucksäcke besitzen Stockfixierungen, deren Sinn sich teils nicht sofort erschließt (Columbia Überkreuzfixierung, The North Face suboptimal). Pickelschlaufen haben bei Mini-Rucksäcken wenig Sinn, außer für Frühsommertouren (Tatonka auch Hochtouren), während The North Face sogar für minimalistisches Eisklettern geeignet ist (zwei Schlaufen). An Frontriemen lässt sich alles Mögliche vom Seil bis zum Schneeschuh befestigen (Tatonka; Deuter optional). Bei Kompaktrucksäcken mit Bike- & Hike- oder Kletterfunktion sind Helmhalter wichtig. Einfach und sicher lassen sich Helme mit Lüftungsschlitzen bei Osprey anbringen.

Taschen und Extras

Um das Volumen von Mini-Rucksäcken etwas zur vergrößern, ist ein dehnbares, unverschlossenes Außenfach (Flap) ideal. Es lässt sich auch bei vollem Rucksack noch nutzen. Nachteil: Es bietet ebenso wenig Regenschutz wie die teils aus Netz bestehenden unteren Seitentaschen (Osprey optimal).

Diese sollten groß und fest genug enu sein, um Flaschen darin zu verstauen (Berghaus, Dynafit mit Schlaufen; für Gelenkige im Gehen zugänglich) — schließlich sind Trinksysteme nicht jedermanns Sache. Weitere Besonderheiten sind mehrfach unterteilte Organisationsfächer (The North Face auch für Notebook, Berghaus, Columbia) und kleine Hüftgurttaschen. Eine Regenhülle ist bei Touren mit Gewittergefahr sinnvoll, denn trotz einer meist exzellenten Stoffbeschichtung sind die Nähte nicht wasserdicht (außer verschweißte von Ortlieb). Eine nützliche Besonderheit einiger Rucksäcke sind Springschnallen — also Schnallen, die sofort aufspringen, wenn man sie betätigt (Bergbaus, Mammut, The North Face, Vaude).

 

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