4 gefütterte Jacken im Test

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OHNE JACKE GEHT NIX

Wie viel Jacke braucht der Mensch? Diese Frage hat sich active gestellt und für die richtige Antwort zwölf Jacken zwischen 60 und 300 Euro miteinander verglichen. Folgende zwölf Modelle unterschiedlicher Kategorien stellen sich dem Vergleich: Die empfohlenen Ganzjahres-Aktivitäten beziehen sich auf mittlere Temperaturen im Frühjahr und Herbst. Es handelt sich demnach um Übergangsjacken.

Bei dem Vergleich zeigt sich ganz klar, dass sich Hard- und Softshell-Jacken immer mehr annähern. Ein Kunde muss sich also vor seiner Kaufentscheidung zuerst den gewünschten Outdoor-Einsatz überlegen. Die Winddichtigkeit bestanden alle Kandidaten ohne große Mängel. Lediglich die Daunenjacke Bivvy von Haglöfs und die Swisswool-Jacke von Ortovox zeigten leichten Winddurchlass am Reißverschluss. Die Gamma LT von Arc’teryx war insgesamt etwas luftdurchlässiger, dafür atmungsaktiver als die anderen Modelle.

Große Unterschiede zeigten sich in der Regenfestigkeit. Hier hat Hardshell eindeutig die Nase vorn. Die Jacken Shira und Shirko von Mammut, Easy von Schöffe) sowie das Modell Harstad von Jeff Green ließen das Wasser einfach abperlen und waren nach dem Abschütteln wieder trocken. Weniger Abperleffekt wurde bei der Drystein Jacket von Mountain Hardwear sichtbar. Insgesamt war die Jacke trotzdem wasserdicht.

Bei allen anderen Modellen sammelte sich Wasser in den Taschen bei sonst guter Wasserabweisung bei kleinen Schauern. Etwas geringerer Abperleffekt trat bei den Softshell-Modellen von Maier Sports und Vaude auf. Das Thema Kapuze lösen die Hersteller ganz unterschiedlich. Vaude, Haglöfs, Salewa und Arcteryx verzichten völlig auf die schützende Kopfbedeckung. So eignen sich diese Modelle gut als mittlere Bekleidungsschicht, bieten aber weniger Regenschutz als äußere Haut.

McKinley, Schöffel, Mammut und Jeff Green statten ihre Jacken mit abnehmbarer Kapuze aus. Größenregulierbar sind sie bei Schöffel, Mountain Hardwear und McKinley, was zu einem guten Kopfschutz führt. Ganz ohne Regulierung kommen Ortovox, Maier Sports und Quechua aus – trotz guter Passform. Lediglich bei Mammut reicht die Kapuze bis zur Nasenspitze und verdeckt die Sicht.

In Sachen Atmungsaktivität sind die SoftshellProdukte unschlagbar. Für schweißtreibende Unternehmungen bietet die Gamma LT Jacket von Arcteryx die beste Ventilation. Die anderen Jacken liegen im mittleren Bereich, wobei die Hardshell Jacke Gamma LT von Mountain Hardwear und die Modelle Shira und Shirko von Mammut einer Softshell durchaus das Wasser reichen können. Das Modell Grenada von McKinley und Bionassy von Quechua unterstützen die Belüftung mit einem Unterarmreißverschluss.

Die wärmenden Kandidaten sind die gefütterten Jacken mit Daune, Wolle oder Primaloft. Alle drei Materialien verfügen über gute Isoliereigenschaften durch das große Luftpolster (Loft) und verfügen über wasserabweisenden Oberstoff, sollten aber nicht länger Regen ausgesetzt sein. Sie dienen als wärmende Gipfeljacken oder als Begleiter bei leichten Wanderungen. Schweißtreibende Aktivitäten sollten damit vermieden werden. Über die reine ökonomische Produktion der Jacken setzten sich die Firmen Vaude, Mammut, Maier Sports, Haglöfs und Jeff Green für eine ökologische und sozial verträgliche, nachhaltige Fertigung ein. Label wie bluesign und Fair Wear Green Shape setzen dabei höchste Maßstäbe.

 

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