6 Approach Schuhe im Test

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HEUTE SCHON APPROACHED

Früher wurden ausgediente Laufschuhe für Zustiege zu Kletterrouten und leichte Wanderungen verwendet. Die Zeiten sind vorbei. Es gibt dafür spezielle Produkte – die Approach-Schuhe.

Man nehme einen stabilen Unterbau, eine relativ feste Sohle, einen hochgezogenen Gummirand als Schutz vor Stoß und Nässe und einen Schaft, der unter dem Knöchel endet – fertig ist ein Berg-Halbschuh. Diesen Aufwand muss man bezahlen. Die Preise liegen zwischen 80 und 150 Euro. Puristen mögen der Entwicklung dieser Schuhe entgegenhalten, dass man wirklich nicht für jeden Stein einen extra Schuh bauen muss. Andererseits bieten Zustiegsschuhe einen Mix aus Halt für den Fuß, Sohlengrip und verhältnismäßig geringem Gewicht. Der Laufschuh kann da nur beim Gewicht mithalten und die Funktion eines hohen Bergschuhs braucht es oft nicht. Kein Wunder, dass diese Schuh-Kategorie ihren Siegeszug in den Geschäften angetreten hat. Grundsätzlich kann man aber zwei Kategorien unterscheiden: die Bergschuh-orientierten und die Laufschuh-orientierten Schuhe.

Erstere wie der Boulder X von La Sportiva, der Magico von Scarpa und der Escalator von . Hanwag sind deutlich robuster und haben meist eine sehr griffige Sohle. Dadurch kann man mit ihnen leichtere Kletterstellen besser überwinden und auch den einen oder anderen Klettersteig begehen. Die Schnürung eicht wie bei einem Kletterschuh sehr weit ach vorne. Damit lässt sich der Schuh dem Fuß viel präziser anpassen. Bei qualitativ hochwertigen Schuhen ist die Zehenkappe aus einem Lederstück gefertigt. Das spart Nähte und ergibt eine größere Nässeunempfindlichkeit. Wenn der untere Teil des Schuhs einem durchgehenden EVA-Teil besteht, nn die abgelaufene Sohle ausgewechselt werden. „Das ist sinnvoll, denn die Schuhe und oft so stabil, dass der Schaft noch völlig – Ordnung ist“, erklärt Stephan Riedl, Orthopädie-Schuhmachermeister und Geschäftshrer des Fachgeschäfts Boot Performance Garmisch-Partenkirchen. Es könnten dann gar andere, beispielsweise leichtere Sohlenvarianten des Herstellers verwendet werden.

LEICHTGEWICHTS-FREAKS

Die der Turnschuh-Fraktion angehörenden Schuhe wie beispielsweise der Terrex Solo von Adidas und der XR 3 pro von Salomon sind leichter, flexibler und weniger robust. „Man sollte wissen, bei welchen Gelegenheiten man den Schuh einsetzen will“, so Riedl. Wer die Schuhe der harten Beanspruchung von unwegsamem Gelände, Schotterfeldern und leichterem Klettergelände aussetzt, sollte auf Robustheit setzen. Wer „Turnschuh-Feeling“ und trotzdem eine ordentliche Stabilität will, wird eher zu leichteren Modellen greifen. Wer allerdings schwache Bänder im Sprunggelenk hat oder mit schwerem Rucksack unterwegs ist, sollte besser auf hohe Schuhe zurückgreifen. Der Einsatzbereich von Zustiegsschuhen ist mittlerweile sehr weit gefasst. Viele verwenden sie als Winterschuhalternative. Die hohe Sohle und der hochgezogene Gummirand verhindern, das Wasser eindringt. Und auch als lässiger Schuh passend zur Jeans trifft man sie fern von Forstweg und Bergpfad immer öfter in der Stadt.

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