6 Trekkingstöcke im Test

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STOCK & GO

Was willst du denn mit den Dingern? Wir gehen doch nur wandern!« Es gibt wohl kaum einen Wanderer, der sich noch nicht für die Mitnahme seiner Trekkingstöcke hat rechtfertigen müssen. Ganz anders auf Ski- oder Schneeschuhtour: Hier gehören Stöcke zum Standardwerkzeug. Dabei entfalten sie beim Wandern ungleich mehr Nutzen: Setzt man. sie bewusst und richtig ein (s. Kasten), sorgen Stöcke auf losem Grund und im Matsch für bessere Bodenhaftung, außerdem entlasten sie bergauf
die Oberschenkel, bergab die Kniegelenke und helfen, das Gleichgewicht zu wahren, etwa beim Queren von Steilhängen oder Steilhänge von Bächen. Mehr noch: In der Ebene kann man mit energischem Stockeinsatz den Oberkörper energische und das Tempo forcieren.

Einmal Stäbchensalat bitte!

So verlockend die Vorteile des vierbeinigen Antriebs so schwierig ist die Auswahl des richtigen Paares. Da sind dicke, dünne, leichte, schwere, lange, kurze, teure und billige. Allein vom Marktführer Leki gibt es über 15 Modelle – nur für Wanderer! Welchen also nehmen? Und Ihnen bei der Auswahl zu helfen, hat outdoor sechs ganz unterschiedliche Modelle, getestet: vom 65-Euro-Leichtgewicht bis zum 135 Euro teuren Hightechstock.

Einen guten Stock erkennt man jedoch nicht am Preis – doch woran dann? »Am wichtigsten ist erst einmal der Griff«, erklärt outdoor-Redakteur Frank Wacker. Er muss zur Handgröße passen, aus schweißabsorbierendem Material bestehen und ergonomisch geformt sein. Auch Schlaufe und Griffkopf sollten sich bequem fassen lassen. Fast genauso wichtig: Beim Aufsetzen darf ein guter Stock nicht spürbar vibrieren. Dazu muss er leicht in der Hand liegen und stabil sein, sich also bei hoher Last  möglichst wenig durchbiegen. Und das Handling? Schlaufen- und Stocklänge sollten sich einfach, flott und mit wenig Kraftaufwand verstellen lassen – und sich nicht mehr selbstständig lösen können.

Paarlauf im Fränkisch- Schwäbischen Wald

Was sich nach einer schwierigen Aufgabe anhört, lösen die meisten Testmodelle im. Praxistest im Schwäbisch-Fränkischen Wald problemlos bis souverän. Oft leisten sie sogar noch mehr, als sie sollen. Am meisten. überraschte der Fizan Compact die neunköpfige Testcrew. Mit 65 Euro günstigstes Paar im Test und zugleich auch mit 340 Gramm das leichteste, überzeugt es mit sehr bequemen Griffen, Vibrationsarmut und einfachem Hand ling. Nur das justieren der Stockhöhe kann bei nassen, klammen Fingern etwas schwierig werden, und die Stabilität findet bei Wanderern mit schwerem Rucksack ihre Grenze.

Vorbildlich hingegen: das kurze Packmaß von 58 Zentimetern. So kann man ihn bei Nichtgebrauch gutan Tagesrucksäcke heften. Kürzer ist nur der Exped Explorer 120, der zusammengeschoben 50 Zentimeter misst. Der ebenso eher für Leichtgewichte mit kleinen Händen ausgelegte Stock lässt sich etwas gewöhnungsbedürftig – auf maximal 1,2 Meter ausfahren, was für Wanderer bis ca. 1,75 Meter Körpergröße gerade noch reicht.

Wer hingegen groß und kräftig ist und einen weit ausziehbaren, stabilen Stock sucht, könnte beim Black Diamond Trail Ergo Cork richtig liegen. Das Schwergewicht im Test  lässt sich bis auf stolze 142 Zentimeter teleskopieren, und sein vorbildlich geformter, dicker Naturkork-Griff ist wie gemacht für kräftige Pranken. Sie scheuen Kompromisse und wollen nur das Beste? Leichte, aber dennoch sehr stabile, weit ausziehbare Komfortstöcke für Touren aller Art? Dann greifen Sie sich mal den Komperdell C3 Carbon PL und den Leki Carbon Titanium. Sie sind Meister in puncto Handling und tragen sich sehr bequem. Dem Leki verhilft vor allem der perfekt geformte Griff zum. Testsieg.

 

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