10 Helme im Test

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REINE KOPFSACHE

Vorbei die Zeiten als Helme unförmig und bleischwer auf dem unförmig Kopf saßen und die Halswirbel unter der Last fast in die Knie zwangen. Die neue Berg- und Kletterhelmgeneration ist federleicht und super sicher, dafür sorgt die Normierung nach CE EN Normierung 12492. Sogenannte Universalmodelle durchlaufen weitere Tests und können Zulassungen zum Beispiel für Radfahren, Skifahren, Inlineskaten,Wildwasser oder Reiten bekommen.

Im Fokus unserer durchweg normgeprüften Testmodelle standen Tragekomfort und Funktionalität. Von jedem Hersteller haben wir zwei unterschiedliche Helmtypen unter die Lupe genommen. Fangen wir mit unserem Testsieger in der Kategorie Universalhelme an. Der Meteor III+ von Petzl bringt gerade mal 235 Gramm auf die Waage, kostet unter 100 Euro und fühlt sich im Gebirge genauso wohl wie im Wildwasser oder beim Biken. Wir finden, ein echter Siegertyp. Die beiden weiteren „Multi-User” kommen von den italienischen Herstellern Kong und Salewa.

Beide Modelle liegen preislich über 100 Euro. Der 4Sports von Kong reicht mit seinen Testergebnissen an den französischen Kollegen ganz nah heran. Die Unterschiede zum Sieger: 15 Gramm mehr Gewicht, ein höherer Preis und kleine Schwächen bei der Einstellung des Kopfumfangs. Der Xenon von Salewa liegt, was Preis und Gewicht betrifft, deutlich abgeschlagen. Dafür hat er als einziger Universalhelm in unserem Test die Zulassung zum Skifahren und Rodeln. Insgesamt sehen Zulassung wir den Xenon eher im Wintereinsatz und bei kühleren Temperaturen im Frühjahr und Herbst. Aber das ist Geschmackssache und abhängig vom eigenen Kälte- und Hitzeempfinden. Unsere einzige klassische Hartschale in der Testrunde ist der Toxo Junior von Salewa. Ein robuster Kopfschutz für unseren Kletternachwuchs.

Gewicht und Ventilation sind allerdings ausbaufähig. Kinderhelme sind im Übrigen für Frauen mit kleinem Kopf eine
gute Alternative, so auch der Toxo Junior. Im Abräumen guter Testergebnisse waren die beiden Modelle aus dem Hause Edelrid vorne dabei. Sowohl der Zodiac als Einheitshelm in Hybridbauweise als auch der Inmoldhelm Shield 11. Allgemeiner Tenor zu den Helmen aus dem Allgäu: sehr robust, leichtes Handling, keine Druckstellen. Speziell unsere Testerinnen mit langer Mähne waren beim Elia von Petzl gefragt. Der Hybridhelm punktet mit einer Aussparung für den Pferdeschwanz. Die Einstellung des Kopfbands wurde dafür an die Heimseiten verlegt. Drücken und Schieben auf zwei Seiten lautet hier die Devise. Für den zweiten Konghelm, der „Hybrider” Mouse, hagelte es ebenfalls nur guteNoten. Vor allem der extra gepolsterte Kinnriemen hat es so manchem Tester angetan. Last but not least unsere beiden Testhelme angetan aus dem Hause Mammut. Der Tripod2 fällt durch seine sehr großen Belüftungslöcher auf. Definitiv unsere erste Wahl für heiße Sommertouren. Den Abschluss bildet unser Sieger in der Kategorie Design. Mit dem El Cap setzt Mammut klare Signale. Die Zeiten der Eierschalen auf dem Kopf sind vorbei! Hoch lebe die neue Heimgeneration mit viel Schick, Charme und noch mehr Sicherheit.

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