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Wer nicht zum Skifahren geht, ist immer häufiger beim Winterwandern oder mit Schneeschuhen unterwegs. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf der dazugehörigen Stöcke achten sollten.

 

Welcher Winterstock eignet sich wofür?

Schneeschuhe: Fürs Schnee­schuhgehen ist ein größerer Schneeteller an einer längeren Spitze sinnvoll. Der Stock sollte robust sein und aus zwei oder mehr Segmenten bestehen. Die Längenverstellung sollte schnell und zuverlässig funktionieren, der Griff durch eine Manschette ergänzt sein. Winterwandern: Möglichst dreiteiliger Stock, mit Griff und Schlaufe, die auch ohne Hand­schuhe angenehm in der Hand bzw. auf der Haut liegen. Die Spitze sollte für eventuelle Eispassagen eine Rundkrone besitzen sowie einen Wechsel­teller für den Sommereinsatz. Schlittentour:Der Winterwander­stock sollte für die Abfahrt mit dem Schlitten möglichst klein zu­sammenschiebbar und damit im oder am Rucksack verstaubar sein.

Damit Sie mit Ihren Stöcken auch beim Schneeschuhge­hen und Winterwandern Ihre Freude haben, sollten Sie beim Kauf einige Punkte beachten. Die meisten Winterstöcke sind Teleskopstöcke mit drei Segmenten, oft mit externer Verstellung und Schneetellern. Ein kompaktes Staumaß ist vor allem dann ein absolutes Muss, wenn Sie mit dem Schlitten abfahren wollen — hierfür sollten die Stö­cke unbedingt im oder am Rucksack Platz finden.

Gewicht, Segmente und Material

Das Gewicht der Stöcke — gemessen mit Schneetellern — spielt bei kürzeren Win­terwanderungen keine Rolle (Italbastoni 600 g/Paar); bei längeren Schneeschuhtouren im Tiefschnee ist es aber durchaus relevant (Komperdell, Salewa nur 400 g). Zweiteilige Stöcke sind primär für Skitouren gedacht, bei denen es eher auf die Stabilität als auf das Packmaß (Komperdell 107 bis 145 cm) an­kommt. Dreiteilige Teleskopstöcke sind in zusammengeschobenem Zustand deutlich kürzer (ca. 70 cm, Italbastoni 72 cm), lassen sich aber trotzdem auf bis zu 140 Zenti­meter Länge einstellen (außer kompakter MSR mit 59 bis 131 cm). Teilweise sind sie auch im Sommer gut verwendbar. Ob Kar­bon oder Aluminium spielt bei Winterstöcken kaum eine Rolle. Karbon hat zwar bei längeren Stöcken das beste Verhältnis von Gewicht zu Stabilität und Steifigkeit (Skitourenstöcke), flexibles Aluminium am untersten Segment ist aber weniger bruchanfällig. Steifere Stöcke sind eher für Schneeschuhtouren geeignet (Zweiteiler Salewa, Komperdell, Leki), weniger steife ideal zum Winterwandern (Black Diamond, Kohla).

Längenverstellung

Fast alle vorgestellten Stöcke besitzen ei­nen externen Klemmverschluss, bei dem ein Hebel-Clip mit dem Daumen geöffnet und geschlossen wird. Ein solcher Ver­schluss ist kaum vereisungsanfällig und seine Fixierungskraft einstellbar, so dass der Stock kaum noch unbeabsichtigt zusammenrutschen kann. Die potenziell defektanfälligen Knopfrasten von MSR sind innen geschützt untergebracht und ermöglichen die schnellste und sicherste Höhenverstellung, die sogar während des Gehens möglich ist. Ebenso zuverlässig ist die etwas umständlichere Rastenverstel­lung von Salewa. Der Drehverschluss mit internem Spreizdübel von Fizan ist verei­sungsanfällig, und der externe Verschluss von Kohla lässt sich nur schwer und ohne Handschuhe öffnen.

Handschlaufen und Griffe

Da man im Winter meist mit Handschuhen unterwegs ist, sind die Komfortanforderun­gen an die verstellbaren Handschlaufen recht gering. Reine Winterstöcke besitzen daher teils nur kratzige Nylonschlaufen (Salewa, Italbastoni). Wer gelegentlich die Stöcke auch ohne Handschuhe nutzen möchte, sollte darauf achten, dass die Schlaufen gut gepolstert sind — am besten schweißabsorbierend wie bei Black Dia­mond (plus keine Handreibung in Griffnä­he) und am weichsten bei Komperdell, Leki, MSR. Schlaufen zu verstellen geht bei den getesteten Stöcken fast durchwegs sehr leicht, am einfachsten bei Italbastoni, Black Diamond, am sichersten bei Leki, Kohla, aber dysfunktional bei MSR.
Einige der vorgestellten Stöcke besitzen unterhalb der Griffe Manschetten zum Tiefer-greifen an Querungen oder steilen Aufstiegen — teils sind sie für einen besseren Griff geriffelt (Kohla, Black Diamond), teils primär für den Einsatz mit Handschuhen (Komperdell top, MSR mäßig). Ergonomisch vorgeneigte Griffe

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