9 Leichte Trekkingstöcke im Test

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LEICHTE TREKKINGSTÖCKE, THE NEW GENERATION

In erster Linie ist es bei Stöcken wie bei all der anderen Hardware im Bereich Outdoor – sie müssen zuverlässig funktionieren. Im Klartext bedeutet das: Auf die Verbindungselemente der Teleskopstöcke muss absolut Verlass sein (vorausgesetzt, sie wurden auch richtig festgestellt). Die Faltstockmechanik funktioniert ähn- lich wie bei einer Lawinen-Sonde. Was im übrigen der Firma Leki mit dem Micro-Stick absolut gelungen ist. Bei den Faltmodellen fällt selbstverständlich die Höhenverstellbarkeit aus (ebenfalls wie bei der Lawinensonde). Faltstöcke muss man folgerichtig in der richtigen Länge kaufen.

Gewusst wie: Im Stehen das Ellbogengelenk 45 Grad anwinkeln – dann hat man die perfekte Stocklänge ermittelt. Teleskopstöcke sind, und das ist in jedem Fall ein signifikantes Plus für viele Berggeher, höhenverstellbar. Die Längenvariable schwankt bis zu maximal 35 Zentimeter, in diesem Test einzig der Leki Carbonlite XL. Bei allen anderen Testkandidaten kann die Länge um 30 Zentimeter verstellt werden. Bei genauer Betrachtung der einzelnen Modelle fällt neben der Größe der Stockteller vor allem der Griff ins Auge – mit oder ohne Schaftverlängerung. Wobei im unwegsamen Gelände in jedem Fall ein Griff mit Schaftverlängerung empfehlenswert ist. Hierdurch kann man in extremerem Gefälle leicht mit der bergnahen Hand umgreifen und erreicht somit mehr Stabilität. Wer gern Klettersteige geht sollte beim Kauf darauf achten, dass der Stock möglichst klein zusammenzulegen ist und gegebe-nenfalls auch im Rucksack Platz hat.

FRAGEN AN DEN EXPERTEN

ETWAS ZUR FIRMENGESCHICHTE: WAS HAT DIE STOCKENTWICKLUNG INS ROLLEN GEBRACHT UND WANN?

Die Stockentwicklung begann mit Tellern und Griffen und zwar aus der Unzufriedenheit mit den damaligen Ledertellern und Ledergriffen, die durch Feuchtigkeit in Verbindung mit Kälte gebrochen sind. Mein Vater Karl Lenkart entwickelte daraufhin, sozusagen als Hobbytüftler, die ersten Kunststoffteller und Kunststoffgriffe.

Erst in den 60er-Jahren begann er mit der Verarbeitung von Duraluminium und läutete damit weltweit nach den Stahlstöcken den Leichtbau im Stockbereich ein. Der erste Makalu Verstellstock wurde Mitte der 70er-Jahre vorgestellt. Das ist sozusagen der Urvater des Trekkingstocks. Ich sehe jedoch die Entwicklungsgeschichte des Stocks noch Entwicklungsgeschicht nicht als beendet.

KAUFBERATUNG UND MATERIALKUNDE: CARBON ODER TITAN – WELCHES MATERIAL FÜR WELCHEN EINSATZ?

Carbonrohre sind in der Bauweise steifer und leichter als Titanium Aluminiumstöcke. Die Schlagunempfindlichkeit ist allerdings bei Duraluminiuimlegierungen deutlich höher. Ein pfleglich behandelter Carbonstock kann aber problemlos die gleiche Lebensdauer wie Stöcke aus Duraluminium erreichen.

RUCK IN DIE ZUKUNFT: WO SEHEN SIE DIE ENTWICKLUNG DER BERGSTÖCKE IN DEN NÄCHSTEN JAHREN?

Im Gegensatz zu einem „Makalu” der vor 20 Jahren oder mehr sowohl im Winter, als auch im Sommer genutzt wurde, bewegt sich der Trend bei Wintertouren eher auf zweiteilige Stöcke mit Außenverstellung hin. Im Sommerbereich, wegen des Packmaßes, auf dreiteilige mit Innen- als auch Außenverstellung. Der Leichtbau, sprich Carbonschäfte, wird immer wichtiger. Die raffinierte Aergon Grifftechnologie mit Sicherheitsschlaufe, die jede Greifmöglichkeit zulässt und perfekt in der Hand legt, wurde speziell für Sommer- und Wintertouren entwickelt.

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