7 Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte im Test

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NICHTS BLEIBT, WIE ES IST!

 

Immer mehr, immer besser und – immer preiswerter. Bei den Lawinen-Verschütteten-Suchgeräten hat sich einiges bewegt. Wir stellen Ihnen die neuen oder überarbeiteten Geräte für die Saison vor.

Im LVS-Markt tut sich was! Nach der Einführung der digitalen Technik vor über zehn Jahren und der dritten Antenne vor einigen Jahren steht jetzt der nächste Technik-Sprung an: Die Verwendung einer vierten Antenne sowie die Kombination von LVS-Technik mit einem GPS-Empfänger.

 

 

 

BEIDES VERBAUT PIEPS in dem neuen Gerät Vector. Dass aber der Teufel im Detail steckt, musste auch Pieps erfahren. Angekündigt war das Vector für den ausklingenden Winter 2010/11, jetzt soll es zum Winter 2011/12 kommen. Eine Verzögerung, wie sie fast jedem widerfahren ist, der ein neues digitales LVS-Gerät auf den Markt bringen wollte. Bei allen Vorteilen der digitalen Technik scheint es nicht ganz so einfach zu sein, die Feinabstimmung der Software hinzubekommen.

Aber auch die anderen Hersteller haben nicht geschlafen. Sie haben allerdings in eine andere Richtung entwickelt: in etwas einfachere, leichter zu bedienende Geräte, die dafür auch nicht ganz so teuer sind. Denn bei vielen Verbrauchern scheint die imaginäre Schmerzgrenze bei ca. 300 Euro zu liegen.

ARVA BIETET MIT DEM AXIS ein leicht abgespecktes 300-Euro-Gerät an. Diese Saison ist von Arva auch das Top-Gerät zu haben: das Link. Es bietet einige spezielle Features mehr als das Axis und kann für die Zukunft weiter ausgebaut werden. Die zweite Frequenz kann z.B. für die Übermittlung von Vitaldaten genutzt werden (was bisher noch nicht der Fall ist), ähnlich wie es Mammut beim Pulse macht. Arva hat sich aber bewusst gegen die Übermittung der Vitaldaten entschieden.

ORTOVOX BIETET BEIDE TOP-GERÄTE in überarbeiteter Version an. Das Sl führt jetzt etzt das Kürzel „plus“ im Namen, ebenso wie das etwas einfachere Gerät 3+. Herausragendes Feature bei den Ortovox-Geräten ist die Smart-Antenna-Technologie. Im Falle einer Verschüttung erkennt ein Lagesensor die Position im Raum und schaltet die Antenne hoch, die die günstigste Lage hat. Das soll bewirken, dass es schlechte Koppellagen (geringere Reichweite) nicht mehr oder nur noch sehr selten gibt.

BLEIBT NOCH DER TRACKER 2 von bca. Die Amerikaner haben ihrem LVS-Gerät eine dritte Antenne spendiert, die, wie bei anderen Geräten auch, vor allem im Bereich der Feinsuche (früher: Punktortung) Vorteile bringt. Der Tracker kann weiterhin keine gefundenen Geräte markieren, hat aber seinen Special Mode, eine Eingrenzung des Suchwinkels. Mit etwas Übung lassen sich so auch Mehrfachverschüttungen gut auflösen.

ALS FAZIT KANN MAN FESTHALTEN: Die Geräte werden immer besser, die Bedienung wird, zumindest bei den Basisgeräten, immer einfacher. Die Auswahl an guten Geräten wird immer größer, und die Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern werden immer geringer. In der Praxis bleibt abzuwarten, was das Vector von Pieps bringt. Das könnte der nächste Schritt in die Zukunft der LVS-Geräte sein.

 

 

 

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