Tourenski im Test – Skitourenausrüstungen im Check

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Der Kaunertaler Gletscher im April 2011. Die Sonne brennt, dennoch herrscht hier oben zwischen dem mächtigen Glockturm, dem wuchtigen Ge­patsch-Gletscher und der imposanten Eisflan­ke der Weißsee-Spitze immer noch tiefer Win­ter. Es ist ein Eldorado für Tourengeher – und ein perfektes Areal für den jährlichen Tou­renskitest der Magazine outdoor, planet SNOW und klettern. Speziell rund um das Gletscherskigebiet konzentriert sich auf  engstem Raum alles, was das Tourengehen so vielfältig macht:
Nordseitige Pulverabfahrten, Firnhänge, aber auch ruppige Ab­schnitte und der ein oder andere Pistenme­ter fügen sich hier zu einer Testrunde zusammen, die die Stärken und Schwächen sowie die Charakteristik der einzelnen Ski schonungslos offenlegt. Kein Zweifel: Es gibt viel Arbeit für die Tester. 33 brandneue Tou­renski reihen sich in der Testbasis aneinan­der, und keiner wirkt wie der andere. »Wahnsinn¬, was für eine Vielfalt, und. so viele unterschiedliche Ansätze«, bricht es aus Testroutinier Michi Knab heraus. »Von leicht bis megabreit ist wirklich alles mit dabei.«

Der Tourenskitest ist ein Spiegel des derzeitigen umfangreichen Marktangebotes, das bunt und umfangreich ist. Das Geschäft mit Skitouren-Equipment brummt, weil immer mehr Menschen hinaus­ziehen, um auf zwei Ski die weite, weiße Bergwelt fernab der normalen Skigebiete zu erleben. »Es boomt aber auch, weil sich das Skitouren-Equipment in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt hat«, erklärt Beni Böhm von Dynafit. »Das Material ist durch den Einsatz von High-Tech-Materialien wie Carbon leichter geworden; die Ski sind auch unter schwierigen Bedingungen deutlich ein­facher fahrbar, Boots und Bekleidung funk­tioneller. Dazu gibt es für beinahe jede Facette des Skitourengehens das maßgeschneiderte Material.« Mittlerweile hat nahezu jeder große Skihersteller eine ganze Tourenskikollektion mit Modellen unterschiedlichster Couleur im Programm.

Schließlich ist Tourengeher nicht gleich Touren­geher. Während der eine gerne ausgedehnte Skidurchquerungen unternimmt, zum Bei­spiel über die Haute Route von Chamonix nach Zermatt, betrachtet ein anderer das Tou­rengehen als Fitnesstraining und stürmt entlang der Pisten im Sauseschritt nach oben. Wieder andere sehen den Anstieg eher als Pflicht, um sich mit Freude in eine lange Tiefschneeabfahrt zu stürzen. Die Individualisie­rung spiegelt sich manchmal in radikalen Ausprägungen Wider. Wie zum Beispiel beim Elan Triglav. Er wiegt pro Paar nur 1350 Gramm, man meint, damit bergauf förmlich fliegen zu können. »Dafür hält sich der Abfahrtsspaß arg in Grenzen. Ein reinrassiger

 

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