10 Leichte Isolationsjacken aus Daune und Kunstfaser im Test

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Leichte Isolationsjacken sind perfekte Teamplayer für’s ganze Bergjahr. Sie bieten Schutz vor Auskühlung und gute Isolation gegen die Kälte von außen

Das Jahr der warmen Jacken. 2011 gab es kaum Tage, an denen wir uns vor Schweiß triefend im Schatten verstecken mussten. Ideal, um leichte Isolationsjacken im 24-Stundeneinsatz zu testen. Im Schichtbetrieb unter eine Dreilagenjacke, oder über ein leichtes Funktionsshirt für die Wärme danach.

Wir haben Isolationsjacken in der Praxis getestet. Das Anforderungsproftl fiir unsere Testkandidaten war: Leichtes Gewicht, gut komprimierbar, perfekte Wärmeleistung. Die Testergebnisse können sich sehen lassen – alle Jacken spielen in der Funktionsliga ganz oben mit.

Angefangen mit dem „Ultralight-Jacket” von Patagonia: Die leichte Daunenjacke kombiniert Design und Funktion in Perfektion. Outdoor Research punktet mit seinem „Aria-Jacket” bei den Details. Haglöfs und Mountain Hardware liefern superwarme Leichtgewichte. Die „Belay” von Directalpine, eröffnet die Runde der Primaloft-Jacken und erntet Lob bei unserem Tester Florian: „… tolle Jacke für kühle Tage – sie macht alles mit, ist leicht und hat kaum Packmaß “.

Weitere Primaloft-Modelle präsentieren Bergans, Norrõna und Rab. Marmot und Powderhorn setzen bei Ihren Füllungen auf alternative Kunstfasern wie z. B. Thermal R Eco oder Toray Airtastic. Ob Daune oder Kunstfaser sollte vom Einsatzbereich abhängig gemacht werden (s. Kasten rechts).

Allwetter-Sportler werden eine gute Kunstfaserjacke bevorzugen. Warum? Kunstfasern behalten ihre thermischen Eigenschaften auch im nassen Zustand. Das Material trocknet schnell und ist strapazierfähig. Ultralight und ultraklein gibt es dagegen nur bei Daunenfüllungen. Auch die Wärmeeigenschaften sind beim Naturprodukt unschlagbar. Allerdings sollte man wegen Qualität und Herkunft die Materialanleitung genau lesen. Daune ist nicht gleich Daune.

DAUNE ODER KUNSTFASER. WANN IST WELCHES MATERIAL DAS RICHTIGE?

Neben persönlichen Vorlieben ist es sinnvoll bei der Jackenwahl den vorwiegenden Einsatzbereich zu überlegen. Ein hochwertiges Daunenprodukt ist nach wie vor unschlagbar was Wärme, Gewicht und Packmaß betrifft. Auch in Punkto Wohlfühlfaktor ist die Daune unschlagbar. Nur Feuchtigkeit oder Nässe zwingen sie in die Knie. Die Daunen verkleben oder verklumpen, die Wärmefunktion lässt rapide nach. Daunenjacken sind ideal bei trockener Kälte.

Kunstfaserjacken sind Alleskönner. Sie sind mechanisch stark belastbar und zeigen auch im nassen Zustand noch eine hohe Wärmefunktion. Kunstfaserfüllen erreichen im Vergleich keine so hohe Wärmeleistung und lassen sich nicht so stark komprimieren.

WÄRMEJACKE ODER WÄRMENDE JACKE. WO LIEGT DER UNTERSCHIED?

Auch hier entscheidet der Einsatzbereich: Will ich eine wärmende Schicht für Outdoor-Aktivitäten, oder geht es um essentiell en Wärmeerhalt oder Notsituationen? Bei extremem Kältereiz, kombiniert mit einer Unterversorgung, zentralisiert der Körper seinen Kreislauf. Versorgt werden vorrangig Rumpf und Kopf. Im Vergleich zum Rumpf ist der Wärmeverlust über den Kopf um ein vielfaches größer. Fazit: Eine Wärmejacke verfiigt fiber eine wärmeisolierende, gut abschließende Kapuze, die bei Bedarf auch das Gesicht großflächig schiitzt.

SELBST WASCHEN ODER PROFI-REINIGUNG?

Egal ob Daunen- oder Kunstfaserfüllung, beides kann selbst gereinigt werden. Kunstfaserjacken sollten strikt nach Waschanleitung gereinigt werden. Für Daunenjacken empfiehlt sich ein nicht auslaugendes Waschmittel. Die sog. „Daunenseife” gibt es im Sportfachhandel. Die Gebrauchsanweisung ist sorgfältig zu beachten. Nach dem Waschen schonend mit wenig Wärmezufuhr im Trockner trocknen. Die sanfte Trocknerbewegung vermeidet ein Verkleben.

 

 

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