12 x Funktionswäsche – Unterwäsche im Test

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Im Baumwoll-T-Shirt ist heute kaum noch jemand im Gebirge unterwegs. Hightech hat auch bei der Unterwäsche Einzug gehalten — und Wolle. Was ist wofür geeignet? ALPIN testet die Produkte von 12 Wäschespezialisten.

Hört man den Diskussionen auf Hütten zu, könnte man fast glauben, es gehe um Politik. Dabei debattieren die Anwesenden „nur“ um die richtige Funktions­wäsche. Aber einen einheit­lichen „Nenner“ wird man dazu sicherlich nie finden (ähnlich wie in der Politik). Zu unter­schiedlich sind die Ansprüche und die individuellen Voraussetzungen. Leute, die kaum schwit­zen, haben es gut. Für sie ist die (sinnvolle) Auswahl an Mate­rialien riesig. Vielschwitzer haben es schwerer. Für sie zählt allein die Funktion. Doch was ist „Funktion“?

Schwitzen hat eine physiolo­gische Bedeutung. Der Körper will mit der Verdunstung von Feuchtigkeit auf der Haut Küh­lung erzeugen. Funktionswäsche muss also auf der einen Seite dafür sorgen, dass die Feuchtig­keit möglichst körpernah ver­dunsten kann. Auf der anderen Seite will der anspruchsvolle Nutzer, dass es ihm, wenn es kühler wird oder er die Aktivität unterbricht, nicht kalt wird und sich die Bekleidung nicht nass anfühlt. Außerdem sollte die Feuchtigkeit im Shirt möglichst schnell trocknen, sodass man wieder vollständig trocken ist. Eine Kombination aus Kriterien, die nicht ganz so einfach zu erfüllen sind. Aber moderne Funktionstextilien schaffen das. Nur wie?

MATERIALIEN WIE POLYESTER oder Polypropylen nehmen so gut wie keine Feuchtigkeit auf. Sie leiten Schweiß von der Haut weg nach außen. Dort wird die Feuchtigkeit großflä­chig verteilt und kann verduns­ten (und damit kühlen). Den Transport kann man durch Formgebung unterstützen (was heutzutage als Bodymapping oder 3-D-Technik bezeichnet wird). Oder durch Materialien, die Feuchtigkeit anziehen. So verwendet Löffler seit Jahren einen Materialmix aus Polypro­pylen innen und Baumwolle außen. Die Baumwolle saugt quasi die Feuchtigkeit durch das Polypropylen hindurch von der Haut weg. Das Polypropylen nimmt keine Feuchtigkeit auf und deshalb fühlt man sich auf der Haut immer (oder schnell wieder) trocken an, auch nach starkem Schwitzen. Das Klei­dungsstück ist außen feucht, innen aber nicht. Skinfit geht einen anderen Weg und arbeitet bei der Klima-Linie mit sehr luftigem Gewebe. Auch hier

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