10 SCHLAFSÄCKE ALLER KLASSEN im Test

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Jedes Jahr kommen Dutzende neuer Schlafsäcke auf den Markt, die auf Tour für wohlige Nächte sorgen sollen. Halten sie das Versprechen? outdoorhat sich die zehn interessantesten Modelle herausgepickt und getestet: vom Leichtgewicht für Sommertouren über Allrounder bis zu Schlafsäcken für den Wintereinsatz.

Dick eingemummte Gestalten starren  auf einen Monitor, der ein wurmähnliches, in allen Regenbogenfarben leuchtendes Etwas zeigt. Die Gruppe diskutiert, einer deutet auf eine hellgelbe Stelle und macht Notizen. Was sich anhört wie aus einem Science-Fiction, ist in Wirklichkeit der aktuelle outdoor-Schlafsacktest. Die Testcrew hat das Kühlhaus des Stuttgarters Zoos Wilhelma gemietet und jagt gerade mit Hilfe einer Datatec-Wärmebildkamera Kältebrü­cken — Schwachpunkte, an denen die Kälte in den Schlafsack kriecht. Gelbe Stellen bedeuten: Hier kommt sie rein, dunkle Fle­cken zeigen, wo die Testmodelle sie draußen halten. Im Idealfall gibt es relativ wenig Farb­schattierungen — das deutet auf eine sehr gleichmäßige Isolationsschicht hin.

Zehn Modelle nimmt das outdoor-Testteam in Praxis und Labor unter die Lupe, die span­nendsten Neuheiten der letzten zwölf Monate. Das Spektrum reicht vom super­leichten Sommerschlafsack mit 440 Gramm über ein halbes Dutzend Dreijahreszeitenmodelle für Touren von Ende Frühjahr bis Anfang Herbst bis zu zwei besonders prall gefüllten Testteilnehmern: Sie eignen sich in unseren Breiten sogar für Wintertouren. Acht Schlafsäcke besitzen eine Daunenfüllung, zwei isolieren mit Kunstfasern.Der Check mit der Wärmebildkamera zeigt beispielsweise, dass bei zwei Testkan­didaten die Reißverschluss-Abdeckung etwas zu schwach dimensioniert ist, bei zwei ande­ren entweicht warme Luft aus dem Schlafsackinnern, weil die Kapuze ums Gesicht herum nicht ganz sauber abschließt. Zwei der Daunenschlafsäcke wurden stellenweise etwas zu schwach gefüllt. Bewegt sich der Schläfer, verrutscht die Füllung, so dass man­che Bereiche nur noch wenig isolieren. Rund die Hälfte des Testfelds gibt sich aber keine wirkliche Blöße. Im Gegenteil: Die Thermo-aufnahmen bringen auch augeprägte Stärken ans Licht, zum Beispiel besonders prall gefüllte Wärmekragen und Kapuzen.

Der dickste ist nicht immer der beste Isolationsmessungen im outdoor-Labor ergän­zen die Wärmebildprüfung. So lassen sich sehr genaue Angaben ermitteln, bis zu wel­chen Temperaturen die Schlafsäcke eingesetzt werden können. Die obere Angabe (Komfort­wert) gilt für alle, die schnell frieren; der Limitwert für wenig kälteempfindliche Per­sonen. Am wärmsten ist der Discover von Carinthia: Sein Temperaturlimit liegt bei satten minus 18 Grad — kein Wunder, dass er im letzten Winter regelmäßig zum Einsatz kam. »Viel zu warm«, stellte hingegen Praktikan­tin Katharina Baus bei der letzten Testtour auf der Schwäbischen Alb fest, als sie mitten in der

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