8 Alpine Bergschuhe im Test

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Fersendämpfung sind die Sohlen vorne extrem kantenstabil, sie verwinden sich kein Stück!« So toll schlagen sich längst nicht alle Modelle, doch wirldiche Nieten gibt es auch in puncto Kletterperformance nicht.

Donnerstag, 20. Juli. Endlich stoppt der Gehsimulator im Gore-Labor, der letzte der 300 000 Schritte ist getart. Marleen Ahnert sitzt vor ihrem PC, füttert ihn mit den Daten. »Alle Schuhe haben die Tests bestartden und sind absolut wasserdicht.« Sie wirkt erleichtert. Und das Klima? »Das ist durchweg gut. Zwar gibt es Unterschiede, aber nur sehr kleine.«

Das können die Tester bestätigen. Vor und nach dem gemeinsamen Testwochenende im Allgäu sind viele von ihnen noch auf eigene Faust mit den Schuhen ins Gebirge gestiefelt. So konnten die Testkandidaten richtige Höhenluft schnuppern, etwa am Fletschhorn oder an der Aiguille d’Argentière. Auch auf diesen Touren haben alle Stiefel dicht gehal-ten – und mit gutem bis sehr gutem Schuh-klima für trockene Socken gesorgt.

Fazit: Harte Schale, welcher Kem

Nach Auswertung der Testbögen zeigt sich ein durchweg positives Ergebnis. Mit jedem der Testschuhe ist man auf Bergtouren gut gerüstet. Auch wenn die Ergebnisse nah beeinander liegen – alle acht Paare schneiden gut oder sehr gut ab -, besitzen die Modelle unterschiedliche Charaktere. Welchem man den Vorzug gibt, entscheiden neben der Pass-form vor allem die geplanten Touren.

Wer möglichst vielseitig unterwegs sein möchte, braucht ein Allround-Modell wie den Lowa Mt. Expert. Dank hohem Gehkom-fort macht er schon beim Zustieg Freude, bie-tet dazu viel Feingefühl im Fels, aber auch Schaftstabilität und Sohlenfestigkeit für anspruchsvolle Hochtouren oder Trekldng-trips mit schwerem Rucksack. Als fast genau-so vielseitig erweisen sich Mammut Mono-lith, Meindl Mont Blanc, Scarpa Triolet Pro sowie Salewa Condor Evo. Er hat bei Geh-komfort und Kletterperformance klar die Nase vom. Allerdings fehlt es ihm, wie auch dem Scarpa, etwas an Seitenhalt – das erfor-dert stabile Fußgelenke, vor allem auf Trek-kingtour oder beim Gehen mit Steigeisen.

Zieht es Sie in eisig kalte Nordwände, stei-le Eisrinnen und ruppiges Mixedgelände? Dann sollten Sie den Hanwag Friction anpro-bieren – ein top stabiles und trittpräzises Reig-werkzeug, das auch dort noch weitergeht, wo andere längst umkehren.

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