8 Alpine Bergschuhe im Test

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eigentlich führend!« Insgesamt ist die Testcrew bisher sehr zufrieden. Unter Abrollkomfort trägt sie fast nur Pluszeichen in die Bögen ein. Auch beim Punkt Anschmieg­samkeit verteilt das Team viel Lob, vor allem an den Meindl, der »… weich wie ein Strumpf am Fuß sitzt«, so Testerin Karma Grammel.

Kritik? Die gibt’s nur für die hakelige Schnürung des Salewa und für die geringe Fersendämpfung bei Aku und Hanwag. Der Testpunkt Klimakomfort bleibt hingegen auf allen Bögen leer. Obwohl die Tester auch mal zwei verschiedene Schuhe gleichzeitig trugen, konnten sie keine Unterschiede feststellen.

Die Laborprüfung

Montag, 27. Juni, 8.00 Uhr. 200 Kilometer von der Lailachspitze entfernt nimmt Marleen Ahnert im Testlabor der Firma Gore einen Metallfuß und steckt ihn in den ersten der acht Alpinstiefel. »An den Füßen kann der Mensch im direkten Vergleich nur grobe Unterschiede im Klimakomfort feststellen.« Das habe ein Langzeittest bewiesen. Und deswegen gibt es den Metallfuß. Er »schwitzt« sechs Stunden lang in jeden der Stiefel. Je mehr Feuchtigkeit durch den Schaft nach außen verdampft, des­to atmungsaktiver ist der Testkandidat.

Auch die Wasserdichtigkeit prüft outdoor im Labor. Zuerst wandern die Testmodelle, bis zum Knöchel mit Wasser gefüllt, in die Zen­trifuge. Die lässt jeden Schuh mit 250 Umdre­hungen pro Minute kreisen, eine Stunde lang. Das darin schwappende Wasser drückt durch die Fliehkraft mit rund 80 Kilo in den Schuh. Alle 15 Minuten stoppt die Maschine, dann wird der Schuh auf Undichtigkeit geprüft. »Er steht auf Löschpapier, das verrät jeden Trop­fen«, erklärt Ahnert. Im zweiten Schritt lässt die Schuhexpertin die Testschuhe in den Geh­simulator spannen: Hier steht ihnen das Was­ser bis zum Schaft, während eine Metallplat­te den Vorfußbereich auf und nieder drückt, bis zu 300000 Mal — oder bis Feuchtigkeitssen­soren im Schuh Alarm schlagen.

Sonntag, 11. Juli, 9.00 Uhr. Fast senkrecht ragt eine hundert Meter hohe Felswand über den Helmen der Testcrew in den blauen Him­mel. Die Tester stehen vor dem Salewa-Klet­tersteig. Bergführer Jost nimmt das Stahlseil in die Hände und zeigt, was Bergschuhe hier leisten müssen: »Der vordere Sohlenrand muss sehr steif sein. Nur dann kann man sich mit der Schuhspitze auf zentimeterkleine Felsab­sätze stellen, ohne abzurutschen.« Auch auf den Schuhschaft geht Jost ein: »Mit einem wei­chen Schaft kann man seine Füße freier « bewegen und besser platzieren.« Behende klet-tert das Sextett in die Steilwartd. Schnell wird klar: Hier fühlen sich die Schuhe wohl – und auch die Tester. Redakteur Frank Wacker ist begeistert, vor allem vom Salewa und Scarpa: »Trotz guter

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