8 Alpine Bergschuhe im Test

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Ob Hütten- oder Hochtour, Bergtrek oder Klettersteig — mit festen Alpinstiefeln ist man für fast jede Tour im Gebirge gerüstet. Welches Modell Wanderkomfort und Kletterperformance optimal vereint, zeigt der umfangreiche outdoor-Test

Samstag, 10. Juli, 8.00 Uhr. Über dem Vils- alpsee im Allgäu schwebt ein feiner Streifen Morgendunst. Ringsum ragen massige Berge in den wolkenlosen Himmel, werfen tiefe Schatten auf den See und das öst­liche Ufer. Eine Amsel flötet, sonst ist es still. Schweigend taucht ein sechsköpfiger Trupp knirschenden Schrittes aus dem Wald auf und schlägt den steilen Pfad zur Landsberger Hüt­te ein. An ihren Füßen: Bergschuhe. In ihren Rucksäcken: ein paar Riegel, Wasser und noch mehr Bergschuhe. Ihr Plan: Schuhe testen. Ge­nauer: steigeisenfeste Alpinstiefel.

Im Vergleich zu normalen Bergstiefeln be­sitzen Alpinstiefel einen stabileren Schuh­schaft und festere Sohlen. Beides erweitert das Einsatzspektrum deutlich: Mit einem sehr gu­ten Alpinstiefel sind nicht nur genussvolle Hüttenwanderungen und Klettersteigtouren möglich, sondern auch Bergtreks mit schwerem Rucksack oder — mit Hilfe unter­geschnallter Steigeisen — auch Gletscherque­rungen oder Hochtouren auf 4000er-Gipfel. Acht Modelle hat die outdoor-Redaktion

für den Test bestellt, alle mit Gore-Tex-Mem­bran und zwischen 240 und 300 Euro teuer. Mit den alten, bocksteifen und schweren Alpinstiefeln vergangener Zeiten teilen die aktuellen Modelle nur noch den Namen. Die neue Generation verspricht ein hohes Maß an Geschmeidigkeit und viel Gehkomfort auf allen Wegen — trotz der steifen Sohlen.

Von ihnen haben nicht nur Alpinprofis etwas, sondern auch der einfache Bergwan­derer, wie Patrick Jost, Bergführer aus Hin­delang, bestätigt: »Die meisten Wander­unfälle passieren, weil die Leute mit normalen Wanderstiefeln losziehen und dann auf Schneefeldern oder nassen Grashängen abrutschen und abstürzen. Die weichen Soh­len finden dort keinen Halt.« Auch aus öko­nomischen Gründen empfiehlt Jost Alpinstie­fel: »Will man mal Neues ausprobieren, wie etwa Hochtouren, braucht man dafür nicht gleich wieder neue Schuhe« (s. Kasten).

Samstag, 13.00 Uhr. Über viel Geröll und kurze Kletterpassagen erreichen die Tester ihr Tagesziel: die Lailachspitze (2274 m). Dichte Wolken vernebeln die Sicht. Wortlos reißen sie Snacks auf, wechseln Schuhe und kramen Test­bögen und Kuli hervor. Felix Wiedmann, der weniger das Klettern in den Alpen als vielmehr epische Treks im hohen Norden liebt, hat schon einen Favoriten ausgemacht: »Der Lowa ist echt der Hammer! Trägt sich leichtfüßig, rollt top ab und bietet genauso viel Seitenhalt wie stabile Trekkingstiefel — und die sind in puncto Seitenhalt ja

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