8 Gletschergurte und Hochtourengurte im Test

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Anziehen, einbinden und los? Gletscher- und Hochtourengurte leisten mehr als das. Die Besten unter den tragbaren Lebensversicherern sind ultraleicht, lassen sich komplett öffnen und bleiben bei einem Sturz sicher in Position.

Welcher Gurt eignet sich wofür?

Gletscher: Der Gurt sollte leicht sein und sich für Steigeisen komplett öffnen lassen. Es reichen zwei Materialschlaufen am Gurt.

Kombiniert Fels/Eis: Der Gurt sollte relativ robust und komfortabel sein. Er sollte über vier Materialschlaufen verfügen und zusätzlich auch über lceclipper für Eisschrauben oder Felshaken.

Ski: Zum leichteren An- und Ablegen auf Skitour sollte sich der Gurt komplett öffnen lassen und aufgrund des Ausrüstungsgewichts komfortabel sitzen. Es reichen zwei Materialschlaufen.

in Klettergurt gehört für Bergsteiger zur Grundausrüstung. Dabei unterscheiden sich die Modelle am Markt nach den alpinen Spielarten. Sportkletterer hängen oft eine längere Zeit im Seil und schätzen komfortable, gut gepolsterte Gurte. Bei Touren im Hochgebirge, in Fels, Eis und Schnee, ist hingegen Minimalismus angesagt. Erwünscht sind ein geringes Paclunag und Gewicht, der Komfort spielt eine untergeordnete Rolle. Für reine Gletschergurte reichen zwei Materialschlaufen aus, während Hochtourengurte als Allrounder wenigstens vier Materialschlaufen benötigen.

 

Wir haben Gurte getestet, die sowohl bei kombinierten Hochtouren als auch am Gletscher zum Einsatz kommen. Augenfállig ist zunächst der Unterschied im Gewicht: Allrounder wie die Modelle von Camp oder Berg-zeug (420 g in Größe L) sind deutlich schwerer als die neuartigen Leichtgurte, wie sie der Hersteller Edelrid (210 g in Größe L) anbietet. Geeignet sind solche Leichtgewichte vor allem für Gletscher- und Skihochtouren sowie für Expeditionen. Eine Ausnahme von der Regel ist der Hirundos Gurt von Petzl: Dieser Allrounder wiegt in Gröde M gerade einmal 300 Gramm und ist somit ein empfehlenswerter Kompromiss zwischen Ausstattung und Gewicht.

Hüftverschluss

Besonders gut gefallen uns Gurte mit Slideblock-Schnallen, mit denen die meisten Modelle ausgerüstet sind. Der Vorteil: Sie sind leicht zu bedienen und öffnen sich bei Belastung nicht ungewollt. Weniger gut anpassen lassen sich der Direktverschluss von Edelrid und die klassischen Rückfüh-rungsschnallen von Salewa oder Skylotec. Achtung: Wer das Zurückschlaufen vergisst, riskiert, dass sich der Sitzgurt infolge von Belastung öffnet.

Wichtig ist, dass der Gurt immer sauber in Position bleibt. Ist der Anseilring nicht fest am Hatband fixiert – wie bei Salewa, Skylotec und Singing Rock ist der Gurt zwar problemlos zentrierbar, kann aber auch leicht in sich verrutschen. Mit der Folge, dass man bei einem Sturz eventuell schräg im Seil hängt. Bei Petzl und Bergzeug dagegen verschiebt sich beim Fixieren der Gurt links je nach Hüftumfang und bleibt rechtsseitig fix. Ansonsten ist die Zen-trierung der Modelle gut.

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