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Mit einer guten Berghose machen Touren mehr Spaß. Und gut, richtig gut, sind mittlerweile viele Produkte am Markt. Die meisten von ihnen schützen zuverlässig vor Wind und Wetter, sind atmungsaktiv und auch bequem dank Stretchmaterial. Doch der Unterschied liegt im Detail. Zum Beispiel beim Gewicht. Bei der Ausrüstung mit zuverlässigen Verschlüssen oder robusten Verstärkungen für ambitionierte Touren. Oder auch bei nützlichen Dingen wie wasserresistenten Reißverschlüssen oder Kartentaschen. Es lohnt sich, darauf zu achten.

Größen und Passform

Die Größenangaben der Hosen sind inter-national höchst unterschiedlich, um nicht zu sagen: chaotisch. Am klarsten ist das US-System, das die meisten vom Jeans-Einkauf kennen. Dabei werden Bundweite und Bein-länge getrennt angegeben (z. B. 32/34). Sind dagegen europäische Konfektionsgrößen angegeben, heißt es oft: ausprobieren, was passt. Beispielsweise fallen die Bundweiten von Adidas und Berghaus schlank aus, die Hosen sind zudem in der Länge variabel bzw. überlang geschnitten. Northland und Patagonia sind dagegen nur für Beleibtere sinnvoll. Weite Beine (z. B. Vaude) oder enge Beinabschlüsse (v. a. Mountain Equipment) eig-nen sich für luftiges Wandern an warmen Tagen, für ungehindertes Klettern oder zum Stülpen über den Bergschuh. Was positiv auffällt: Immer häufiger bieten die Hersteller Lang- und Kurzversionen der Konfekti-onsgrößen an.

Gewicht

Hosen unter 400 Gramm? Das geht: Das Modell von Adidas brachte in Größe 54 nur 365 Gramm auf die Waage, Vaude sogar nur 275 Gramm. Die robusteren Modelle (Mammut 510 g) sind zwar etwas schwer, aber ebenso atmungsaktiv. Nylongürtel erhöhen übrigens das Gewicht um ca. 35 Gramm. Auch Verstärkungen treiben das Gewicht nach oben, schützen dafür aber die Knie (bei Northland auch die Schienbeine) und das Gesäß. Ein optimales Verhältnis zwischen Schutz (Abrieb, Wind, Wasser) und Kom-fort (Atmung, Trocknung) bieten die umfangreichen Verstärkungen von Mammut. Besätze an den inneren Beinabschlüssen fallen dagegen in die Kategorie »technischer Schnickschnack«: Bei leichten Trekking-oder Multifunktionsschuhen braucht es diesen Schutz nicht.

Material

Ain angenehmsten auf der Haut lag das Modell von Patagonia. Die Hose aus recyceltem Polyester und PET trocknet zudem schnell. Alle anderen der vorgestellten Modelle sind aus hochfestem Nylon (Polyamid) mit drei bis zehn Prozent Gummifaseranteil. Das Ergebnis ist ein reigfester, gut dehnbarer Stoff. Die Alternativen aus Elastan oder Spandex überzeugen ebenfalls: Sie lassen die Hosenbeine und das Gesäß selbst bei angewinkeltem Knie im Aufstieg oder beim Klettern nicht verrutschen und ermöglichen somit eine unbehinderte Bewegungs-freiheit. Vor allem Berghaus saß perfekt. Anders bei Northland, Vaude und Maier Sports: Hier verrutschten die Hosen teils hörbar beim Gehen, beim Anwinkeln der Beine war die Verstärkungsnaht überm Knie zu spüren. Dass es manchmal des Guten auch zuviel sein kann, zeigten die Hosen von Vaude, Northland und Adidas: Das windabweisen-de Material ist so dicht gewebt, dass man als Träger schnell ins Schwitzen kommt. Für kühlere Tage sind solche Stoffe interessant. Von einer leichten Berghose für den Som-mer erwartet man aber mehr Luftigkeit.

Abschlüsse

Um die Passform der Hose zu regulieren, sind am Bund elastische Einsätze und Gür-telschlaufen mittlerweile Standard. Erfreut registriert man, wenn ein Gürtel zur

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