8 Sommer Softshells im Test

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Sie tragen sich wie eine zweite Haut, bieten Schutz vor den Elementen und machen jede Bewegung mit: Softshell-Jacken sind einfach unschlagbar funktional. Wir erklären Ihnen, worauf es beim Softshell in der warmen Jahreszeit ankommt.

Softshell-Jacken bieten nicht nur im Winter einen guten Kompromiss zwischen Atmungsaktivität und Wetterschutz. Auch in der Übergangszeit oder im Sommer eignen sich leichte Softshells hervorragend. Da­mit man beim Anstieg keinen Hitzestau erleidet, sollte die Jacke ungefüttert und extrem atmungsaktiv sein. Und auch wenn figurbetonte Outdoor-Bekleidung im Trend liegt: Vielseitiger einsetzbar ist die Jacke, wenn sie normal weit geschnitten ist. Denn dann passt in den kühlen Morgenstunden auch noch ein wärmendes Fleece darunter. Für hochsommerliche Temperaturen unge­eignet sind Softshells mit Fleecefutter. Ihre Zeit kommt erst wieder im Herbst – oder bei der nächsten Hochtour.

Material und Futter

Das ideale Sommersoftshell besteht aus einem dehnbaren Polyesterstoff (um 10% Spandex- oder Elastan-Gummifaseranteil), der kaum Feuchtigkeit aufnimmt, den dampfförmigen Schweiß aber sehr gut ab­leitet. Zur Verbesserung der Atmungsaktivität kann das Material innen aufgeraut sein (z. B. Mountain Equipment). Eine umwelt­bewusste Variante bietet Patagonia an: Der Hersteller nutzt für seine Softshells Recyc­lingmaterial. Aus der Mode gekommen ist dagegen das robuste Polyamid (Nylon), das früher oft verarbeitet wurde. Es taucht nur noch in Materialmischungen auf.

Auf Materialmischung setzt auch Adidas: Die Jacke dieses Herstellers besteht nur im Arm- , Schulter- und Seitenbereich aus windabweisendem Softshell. Im Brust- und Rückenbereich sorgt Gore-Windstopper für 100-prozentigen Schutz. Eine Kombinati­on, die perfekt ist für alle Aktivitäten ohne Rucksack. Der Windproof-Stoffvon Vaude da­gegen ist 80 Prozent windresistent, aber von den Schultern bis zu den Ärmelabschlüssen winddicht und zusätzlich verstärkt. Diese Lösung eignet sich besonders für Hochtou­ren und Rucksacktouren.

Abschlüsse und Frontverschluss

Zum Schutz vor Zugluft sind alle Softshells mit Gummizügen, Druckknöpfen, Klettver­schlüssen oder Schnürzügen ausgerüstet. Nicht immer sind die Verschlüsse aber auch gut zu bedienen: Bei Schöffel und Patagonia braucht es schon beide Hände, um den Ein­handzug am unteren Saum anzupassen – ei­ne Fummelarbeit! Die Taschenzüge von Vaude sind dagegen wunderbar leichtgängig. Die meisten Jacken besitzen an den Ärmeln einfache und effiziente Klettverschlüsse. Gut anzupassen sind die Varianten von Adi­das und Schöffel: Selbst beim Klettern bleibt man damit nirgendwo »kleben«. Beim Front­verschluss hat sich als Standard ein abge­deckter Reißverschluss durchgesetzt, der meist mit der Kinnpatte abschließt. Einen Zwei-Wege-Reißverschluss, der sich von un­ten öffnen lässt (sinnvolles Detail beim Klet­tern) bietet nur Vaude.

Kragen und Kapuze

Da im Sommer normalerweise weniger extreme Bedingungen herrschen als im Winter, brauchen Sommer-Softshells nicht unbedingt eine Ka-puze. Hat der Hersteller daraufverzichtet, sind die Krägen mit kuscheligem, schweißsaugendem Antipilling-Gestrick gefiittert (z. B. Patagonia). Besitzt die Jacke eine Kapuze, soll-te sie sich mit Schnürzügen an den Kopf anpassen lassen. Dies funktioniert sehr gut bei der einrollbaren, mit einem Drahtschild verstärkten Kapuze von Rab und dem helm-tauglichen Konkurrenzmodell von Mountain Equipment.

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