12 Hochtouren Rucksäcke im Test

No Comments

Rucksäcke für Hochtouren müssen heute nicht schwer und starr sein. Ihr Gestell lässt sich bei weniger Gepäck abnehmen, das Gewicht erleichtern und der Rucksackrücken anpassen. Wir zeigen Ihnen Stärken und Schwächen der neuen Modelle.

Groß, geräumig und gut zu tra­gen: Ein Hochtourenrucksack muss im Bereich Ausstattung und Tragesystem hohe Anfor­derungen erfüllen. Der große Bruder des Mehrtagerucksacks sitzt idealerweise bequem, aber fest, hat bei geringem Volumen literweise Platz für Equipment und bietet vielfältige Fixie­rungsmöglichkeiten, etwa für Stöcke oder Pickel. Diesen Spagat schaffen allerdings nicht alle Modelle. Je nach Einsatzschwer­punkt dominieren andere Eigenschaften.

Volumen

Das ideale Packmaß von Hochtourenrucksä­cken beträgt wegen der vielen Ausrüstung und des Hüttenaufenthalts für Hochtouren 40 bis 50 Liter, für Packgenies ab 35 Liter (Pieps). Je mehr Ausrüstungsteile sich außen fixieren lassen, desto kleiner kann das Vo­lumen des Hauptfachs sein. Das mögliche Gesamtvolumen inklusive diverser Zusatz­taschen wird von den Herstellern normaler­weise korrekt angegeben, außer bei Ortlieb (zu kurzer Deckelriemen), Tatonka (Angabe nur über das Packsackvolumen), Osprey (Rückenlänge L) und – aus unerfindlichen Gründen – bei Salewa.

Verschluss

Die meisten Deckel werden mit zwei ver­stellbaren Schnallenriemen verschlossen. Das macht den Stauraum variabel und es passt auch noch ein Seil unter den Deckel. Zusätzlich lassen sich die meisten Deckel nach oben erweitern, sodass der ebenfalls ausziehbare Packsack bis zu zehn Liter mehr fasst (Vaude, Deuter). Häufig ist der Rucksackdeckel auch ganz abnehmbar. Beim Modell von Berghaus als er dann als Hip Pack tragbar – ein schlaues Extra zum Beispiel für Kletterer.

Nicht bei allen Rucksäcken ist der Ver­schluss allerdings komfortabel. Selbst mit Handschuhen leicht zu bedienen sind hingegen der Deckel von Ortlieb sowie die Springschnallen von Jack Wolfskin. Genial dort: der Einhand-Schnürzug für die Packsacköffnung.

Tragesystem und Polster

Die Tragegurte der Hochtourenrucksäcke  sind selten dick gepolstert. Dafür sind sie breit, fest und ergonomisch geformt, damit sie nicht die Schultern einschneiden. Wich­tig ist, dass sich der Schultergurt mit zu­sätzlichen Riemen variabel justieren lässt. Es gilt: Beim normalen Gehen und beim Abstieg sollte das Gewicht nicht zu eng am Körper anliegen. Wird es steil oder ausge­setzt, muss sich der Rucksack fest an den Körper ziehen lassen. Er darf nicht seitlich wackeln oder nach hinten unten ziehen! Erfreulich: Alle hier vorgestellten Rucksäcke sind mit solchen Lageverstellriemen aus­gerüstet. Weniger erfreulich: verschwitzte Schultergurte. Gelochte Gurte (Pieps, Salewa, North Face) lassen den Schweiß entweichen, statt ihn zu absorbieren, wie es bei Gurten mit Netzbespannung der Fall ist.

Die Hauptlast des Gewichts sollte jedoch  nicht auf den Schultern, sondern auf den  Hüften ruhen. Deshalb sind die Hüftgurte der Rucksäcke dicker gepolstert — außer bei dem Modell von Pieps. Aber Rückenteil und Hüftgurt lassen sich auch so raffiniert kom­binieren, dass überhaupt keine Polsterung nötig ist (z.B. Vaude).

Je größer die Auflagefläche von Schul­ter- und Hüftpolster, desto geringer ist die Belüftung. Viele Schaumstoffpolster im Rückenteil haben deshalb einen schweißabweisenden Überzug oder Lüftungskanäle. Sind die Rückenpolster aber zu hart, kön­nen sie am Kreuz drücken können (Mammut, Jack Wolfskin). Mit dünner Kleidung ist auch Berghaus zu unbequem und Salewa zudem zu wenig lüftend.

Rückensysteme und Gewicht

Traditionell

Kategorien

Wetter

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

like!hanfsamenräuchermischungensensiseedsweedseedshopgorilla seed bank

More from our blog

See all posts
No Comments