8 kurze Wanderhosen – Shorts im Test

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Luftig soll sie sein, die per- fekte kurze Hose. Sie soll beim Wandern nicht behindern oder am Bein kleben, bei Anstrengung den Schweiß gut abtransportieren, am Bund zuverlässig sitzen und nach Re­gen schnell trocknen. Um das zu gewährleisten, bestehen die meisten Funktionshosen aus Po­lyamid (Nylon), das hohe Reiß­festigkeit bei leichtem dünnem Stoff ermöglicht. Es wirkt gut schweißableitend, ist schnell trocknend und dabei weitge­hend geruchsneutral — anders als das besser leitende Polyester (Northland). Spürbar schwerer sind Hosen, die bis zum Knie reichen. Bei steilen Aufstiegen verrutschen sie am Oberschen­kel und sind außerdem weniger luftdurchlässig — Schöffe! wirkt dem mit einem kühlenden Baumwollanteil entgegen.

Material und Gewicht

Häufig ist den Kunststoffen die elastische Faser Elastan (auch Spandex genannt) beigemischt. Mit Anteilen bis zu 15 Prozent (Maier Sports) ermöglicht sie zwar die Anpassung des Stoffs an Bewegungen. Allerdings hat das bei kurzen Hosen kaum Be­deutung und kann sich in der Praxis sogar als kontraproduk­tiv herausstellen (Northland).

Solche Kunstfasern erhöhen jedoch die Robustheit ebenso wie es die Ripstopwebung tut (Columbia, Bergan; Jack Wolfskin Grobstoff).

Keines der vorgestellten Mo­delle besitzt ein Innenfutter. Ta­schenfutter können dieses je­doch an Oberschenkeln und eventuell auch am Gesäß erset­zen — besonders angenehm bei Columbia. Ohne Gürtel wiegen die Hosen in XL zwischen 285 (Maier Sports) und unglaubli­chen 160 Gramm (Northland) — dafür ist immer Platz im Ruck­sack. Etwaige Angaben zum UV-Schutz kann man bei kurzen Hosen übrigens als PR-Gag ver­buchen. Eine handfeste Dienst­leistung dagegen sind die Fünf Jahre-Garantie, die Maier Sports gibt.

Lüftung und Trocknung

 

Die verwendeten Materialien sind nicht im Wortsinn at­mungsaktiv, sondern trocknen schnell — bei schweißtreibenden Touren ideal. Ein hoher Gummi­anteil behindert diesen Prozess, ebenso eine gute Dauerimpräg­nierung. Dafür halten diese Ho­sen dann auch Nieselwetter stand, das Modell von Maier Sports sogar kurzzeitig dem Re­gen. Solcher Schutz ergibt bei kurzen Hosen durchaus Sinn: Erfahrungsgemäß hat man im Sommer meist zwar eine Shell­jacke dabei, aber keine Über­hose. Wird man vom Wetter überrascht, bleibt der für Aus­kühlung anfällige Intimbereich weitgehend trocken, und die Beine werden nicht klatschnass.

Abschluss

Am Bund befinden sich immer Gürtelschlaufen und ein Reißverschluss-Eingriff. Die meisten Hosen werden mit einem Knopf verschlossen und mit einem zweiten (oder einem Haken) hinterversichert. Gut handhab­bar: ein Druckknopf mit Klett‑

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