12 Schlafsäcke für wenig Geld im Test

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Ein Schlafsack für 140 Euro? Das kann ja nichts sein! Von wegen! Wir haben zwölf sehr unterschiedliche Kunstfaserschlafsäcke der unteren Preiskategorie getestet und kommen zu einem klaren Ergebnis.

Für Schlafsäcke kann man viel Geld ausgeben — oder man kann es bleiben lassen. Denn auch schon für wenig Geld bekommt man einen ziemlich guten Schlafsack. Wir wollten wissen, wie gut. Deshalb haben wir in dem vorlie­genden Test zwölf Kunstfaserschlafsäcke für maximal 140 Euro getestet — mit einer Ausnahme: Der Vaude kostet 149 Euro. Aber kauft man heute überhaupt noch Kunstfaserschlafsäcke oder hat sich die Daune durchgesetzt? Diese Frage kann man nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten. Beide Füllungen haben ihre Stärken und Schwächen. Geht es um das beste Verhältnis von Gewicht zu Wärme und spielt der Preis keine Rolle, dann ist die Daune ganz sicher die erste Wahl. Ist der Preis aber das vordergründige Kriterium, hat die Kunstfaser die Nase vorne. Aber nicht nur die Daune hat  auch Schwächen. Wird sie feucht, klumpt sie und isoliert nur noch sehr mäßig. Das ist schon dann der Fall, wenn man den Schlafsack nach drei oder vier Nächten nicht lüften kann. Aber auch Tau oder Kondenswasser können einen Daunenschlafsack beein­trächtigen.

Nach dem Grundsätzlichen nun zu dem Speziellen, unseren Testmodellen. Von 60 Euro bis 150 Euro reichte die Preisspanne der Testmodelle. Ist dann der Schlafsack für 150 Euro auch mehr als doppelt so gut (warm, leicht?) wie der für 60 Euro?

Das kann man nicht so pauschal sagen. Es gilt abzuwägen, was man will. Der Vaude Arctic ist mit 450 Gramm Primaloft gefüllt, ein sehr leichtes und warmes Mar­ken-Material mit einem super Isolations­vermögen. Mit 935 Gramm ist der Vaude einer der leichtesten Schlafsäcke im Test. Gut vergleichen kann man ihn mit dem Lestra Mini Light Comfort, der auch 450 Gramm Füllung hat. In diesem direkten Vergleich hat der Vaude klar die Nase vorn. Aber wie kann man die Isolierleistung von Schlafsäcken überhaupt vergleichen? Es gibt einerseits die EU-Norm N 13537, die festlegt, wie Schlafsackhersteller die Tem­peraturangabe der Schlafsäcke zu gestal­ten haben. Diese Norm bietet andererseits einiges an Spielraum. Daher ist ein 1:1-Vergleich hier sehr schwierig. Und natür­lich spielen auch nicht nur die Füllmenge, sondern auch die Konstruktion und der Schnitt des Schlafsacks sowie Ausstat­tungsmerkmale (Wärmekragen, dicke RV-Abdeckung) eine Rolle.

DER THERMOGRAFIETEST ist wesent­licher Bestandteil unseres Checks. Das Thermo-Bild und die gemessene Maximal­temperatur geben einen Aufschluss da­rüber, wie gut der Schlafsack isoliert. Aber auch das ist kein ultimatives Urteil. Nicht berücksichtigt wird dabei beispielsweise der Schnitt des Schlafsacks. Für die Ther­mografie legen wir in den Schlafsack ein elektronisch gesteuertes Wärmekissen, das eine konstante Temperatur hält. Nach exakt vier Minuten haben wir bei allen Schlafsäcken die Messung durchgeführt. Um möglichst eindeutige Ergebnisse zu erhalten, sind wir in die Kältekammer von Globetrotter in München gegangen. Dort herrschte eine Temperatur von minus 10 Grad. Je größer die Temperaturdifferenz von innen nach außen ist, umso aussage­kräftiger ist das Thermo-Bild. Dass Gewicht und Isolation nicht 1:1 im Ver‑

 

 

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