13 PAAR ZUSTIEGSSCHUHE IN DER MARKTÜBERSICHT

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mehr Halt bieten. Das Paradebeispiel für einen Kletterer unter den Zustiegs­schuhen ist der Adidas Terrex Solo.

DÄMPFEN

Die Zwischensohle, die hauptsächlich für die Dämpfung zuständig ist, trägt einen wichtigen Anteil zum Charakter des Schuhs bei. Sie ist es, die einen Wanderer auf langen Zustiegen glück­lich macht, wenn sie üppig ausgefallen ist. Wer seinen Spaß jedoch eher auf Klettersteigen und ähnlichem Gelände sucht, wird mit weniger Dämpfung und damit mehr Gefühl für den Untergrund mehr Freude haben. Die Dämpfung ist also eine Frage des Einsatzzwecks.

Als Materialien für die Dämpfung kommen EVA (Ethylenvinylacetat) – ein thermoplastischer Kunststoff – und PU (Polyurethan) – ein duroplastischer Kunststoff – zum Einsatz. Während beim Thermoplast die Molekülketten in mehr oder weniger wirren Knäueln aneinanderhaften, besteht bei Duro-plasten zwischen den Ketten eine che­mische Verbindung. Daher rührt die längere Haltbarkeit des PUs. EVA hin­gegen ist in der Herstellung leichter handhabbar und daher billiger.

In der Praxis hat die Dämpfung des Boulder X von La Sportiva am meisten überzeugt – sofern man eben einen be­sonders gut gedämpften Schuh haben möchte. Das Schwebegefühl bei den ersten Schritten begeistert, und zusätz­lich macht die Dämpfung den Schuh nicht schwammig. In leichten Kletter­passagen steht man trotzdem fest am Boden. Hier kommt es also auf die rich­tige Abstimmung an, ab welcher Kraft­einwirkung das Dämpfungsmaterial nachgibt. Dabei spielt das Gewicht des Schuhträgers (Körpergewicht + Ruck­sackgewicht) natürlich auch eine ent­scheidende Rolle, ob jemand einen Schuh als weich oder hart empfindet.

ATMEN

Es ist noch gar nicht so lange her, da galten Sportschuhe als eine Art Dampfbad für die Füße, die zudem einen üblen Geruch verbreiteten. Bei den namhaften, modernen Schuhen werden aber längst effektive Gegen­maßnahmen getroffen, um den Schweiß zügig loszuwerden und den Fuß möglichst trocken zu halten. Gut durchlässige Materialien, wie Mesh oder hydrophobierte Leder, sorgen für ein durchaus angenehmes Fußklima, aber auch durch eine Membrane ge­schützte Füße, wie beim Lowa oder beim Hanwag, müssen nicht leiden.

Unterstützt wird die Diffusionsof­fenheit, also die „Atmungsaktivität“ des Obermaterials meist durch spezi­elle Einlegesohlen, die luftig genug sind, um auch hier Feuchtigkeit durch­treten zu lassen.

SCHÜTZEN

Alle Schuhe dieser Marktübersicht sind vor Abrieb mindestens durch eine Ze­henkappe, meist aber durch einen Kantenschutzgürtel geschützt, meist aus stabilem Gummi, im Fall vom Salewa Firevent aus Aramidfaser. Aller­dings ist der Kantenschutzgürtel nur beim Hanwag ununterbrochen. Je aus­geprägter der Kantenschutzgürtel, umso langlebiger ist das Obermaterial auch beim Einsatz in steinigem und felsigem Gelände.

STÜTZEN

Das Obermaterial eines Schuhs muss mit der Sohle in mehrerer Hinsicht eine Einheit bilden. Eine recht steife Sohle harmonisiert beispielsweise nicht mit einem weichen Schaft. Hier fehlt es an Kraftübertragung von der Schnürung zur Sohle, so dass der Druck haupt­sächlich auf dem Rist lastet. Ein so wei­ches Material, wie es Mesh beispiels­weise ist, braucht auch eine leichte, nachgiebige Sohle und idealerweise auch noch eine solide Verbindung der Schnürleisten zur Sohle, wie sie zum Beispiel die Schuhe von Adidas, Salewa und Salomon haben.

Festes Leder als Obermaterial ist hier unproblematischer, weil es die Verbindung mit der Sohle quasi auto‑

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