13 PAAR ZUSTIEGSSCHUHE IN DER MARKTÜBERSICHT

No Comments

nicht: hier wird es selbst mit einem Kletterrucksack vorteilhafter erschei­nen, sich in geschmeidigen Schuhen zu bewegen wie eine junge Gams. Man weiß ja nie, wer zuschaut!

HAFTEN

So unterschiedlich der Einsatzbereich der Zustiegsschuhe ist, so unterschied­lich sind auch die Ansprüche an die Sohle. Sie sollte auf gatschigen Wald­wegen genauso Halt finden wie im Ge­röll und auf trockenem Fels. Die per­fekte Sohle für alles gibt es natürlich nicht, vielmehr gibt es Spezialisten, die aber versuchen, trotzdem mög­lichst auch Generalisten zu sein.

Generell gilt für die Laufsohle, also die Außensohle eines Schuhs, dass sie quasi die Antwort auf den Un­tergrund sein muss, auf dem sie gut halten soll: Auf einer glatten Oberflä­che, wie einer Felsplatte, eignet sich besonders eine Gummisohle, die so weich ist, dass sie in jede kleine Une­benheit „hineinfließt“. Je mehr Gele­genheit man ihr dazu gibt, d.h. je mehr Fläche man ihr zur Verfügung stellt, umso besser ist die Haftung. Darum haben Kletterschuhe gar kein Pro- fil. Doch diese sind erklärte Spezia­listen, während Zustiegsschuhe eben auch Kompromisse eingehen müssen, denn auf erdigem Terrain dreht sich der Spieß um. Hier sind Krallen ge­fragt, die sich in den weichen Unter­grund hineinbohren können. Je kleiner die Fläche der Stoppeln, die aus der Schuhsohle herausragen, desto höher ist der Druck auf den Untergrund, de­sto tiefer dringt die Sohle in ihn ein und desto besser ist demzufolge der Grip. Der Spezialist in dieser Richtung ist der Fußballschuh mit seinen Spikes.

Die Faustregel lautet also: Je höher der Negativanteil einer Laufsohle (die Stollen stehen raus = Positivanteil), umso mehr Halt bietet sie auf weichen oder losen Untergründen, je höher der Positivanteil, umso geeigneter ist sie für harte Böden. Vertreter des tiefen Profils sind unter den hier vorgestellten Schuhen vor allem Garmont, Hanwag, Millet und Lackner, ein besonders flaches Profil haben die Schuhe von Adidas, Haglöfs und Mammut. Um mit den tiefen Profilsohlen aber trotzdem einfache Klettereien bestreiten zu kön­nen, haben alle Schuhe eine so ge­nannte Climbing Zone, also einen Be­reich unter den Zehen, der nahezu profillos ist. Und auch die Schuhe mit mäßig tiefem Profil und die meisten Schuhe mit flachem Profil sind mit ei­ner solchen Climbing Zone ausgestattet.

ROLLEN

Der menschliche Gang ist eine äußerst komplexe Abfolge von Bewegungen, so komplex, dass es noch immer nicht ge­lungen ist, ihn künstlich nachzuahmen. Ein Schuhhersteller ist nun gefordert, diese vielschichtigen Bewegungen nicht nur nicht zu behindern, sondern sogar noch zu fördern. Hier ist eine ausge­prägte Laufsohle von Vorteil, die im Ze­hen- und Fersenbereich stark nach oben gebogen ist. Sie fördert die natür­liche Abrollbewegung und verhindert zudem, dass das Obermaterial beim Abrollen geknickt und gestaucht wird, was über längere Zeit zu Druckstellen führen kann. Der ausgeprägteste Lauf­schuh dieser Marktübersicht ist der Sa­lomon XA Pro 3D, der eigentlich ein Trail Running Schuh ist, sich aber auch für Zustiege auf Forststraßen und ähn­lichem Gelände sehr gut eignet. Im Nachteil ist er ganz sicher beim (leich­ten) Klettern, wo viel Fläche auf den Untergrund gebracht werden muss und wo gerade bzw. ebene Sohlen deshalb

Kategorien

Wetter

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

like!hanfsamenräuchermischungensensiseedsweedseedshopgorilla seed bank

More from our blog

See all posts
No Comments