Gaskocher – vorauf man beim kauf achten muss

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In dieser Rubrik stellen wir Ihnen einen Ausrüstungsgegenstand vor und erklären, worauf man beim Kauf besonders achten sollte. Diesmal haben wir Gaskocher unter die Lupe genommen.

Regulierbarkeit Auf Expeditionen und in großer Höhe wird nur Wasser heiß gemacht. Gute Regu­lierbarkeit ist hier nebensächlich. Wer dagegen seinen Kocher auch mal für ein Fondue auf der Hütte oder eine kleine Kocheinlage beim Zelt benutzt, muss die Hitze fein regeln können. Die meisten Gas­kocher sind dabei Benzinkochern überlegen. Außerdem sind sie ohne Vorglühen sofort betriebsbereit.

 

Standfestigkeit Sowohl der Kocher selbst als auch der Topf darauf sollten sicher stehen können. Ist die Topfauflage zu klein, droht der Absturz. Oft besteht sie aus drei Armen, die auseinandergeklappt werden müssen und dann einrasten. Am besten schon vorhandene Töpfe ins Geschäft mitnehmen und ausprobie­ren oder ein Set kaufen. Der Fuß des Kochers muss auch auf nicht ganz ebenem Untergrund genügend Standfestigkeit bieten.

 

Windschutz Ein guter Windschutz beschleunigt das Erhitzen und senkt damit den Brennstoffverbrauch erheblich. Er sollte unbedingt leicht zu montieren sein und fest sitzen. Bei den meisten Herstellern ist er im Lieferumfang inbegriffen. Wenn nicht, kann man sich ein Blech zurechtschneiden.

 

Piezo-Zünder Auf Knopfdruck Flamme? Mit sogenannten Piezo-Zündern ist das möglich. Damit hat das Verbrennen der Finger beim Anzünden des Kochers ein Ende. Aller­dings nur, wenn er funktioniert. Diese kleinen Funkenspeier sind nämlich anfällig. Versagt er, hilft nur noch das hoffentlich als „Back­up“ mitgenommene Feuerzeug weiter. Sonst bleibt die Küche kalt.

 

Verbrauch Der Verbrauch eines Kochers spielt eine entscheidende Rolle, besonders auf langen Touren. Denn innerhalb von zwei Wochen macht sich ein Mehrverbrauch von 20 Prozent Brennstoff beim Gewicht deutlich bemerkbar. Am besten vorher zu Hause testen, wie viel Brennstoff beispielsweise beim Kochen von einem Liter Wasser verbraucht wird. Grobe Faustregel: 300 Gramm Gas pro Person und Woche.

 

Warum Gas? Wer Wert auf Komfort beim Kochen legt, kommt an einem Gaskocher nicht vorbei: wenig störanfällig, einfach in der Bedienung, sauber, leise. Die meisten Kar­tuschen sind weltweit erhältlich. In großer Höhe und bei sehr kalten Temperaturen nimmt dafür die Leistung ab. Es gibt aber Mischungen aus Butan, Isobutan und Propan, die auch bei Kälte recht leistungsfähig sind.

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