Test – Bergschuhe für jede Tour

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Ein Dutzend Bergschuhe konnten beim vorliegenden Test unter Beweis stellen, dass sie echte Allrounder sind. Denn die modernen Schuhe der Kategorie C sind sowohl für die sanfte Voralpentour als auch für das Matterhorn geeignet. Allerdings: Der eine mehr, der andere weniger.

AKU – Cresta NBK GTX | Boreal Maipo | Garmont Tower GTX | Hanwag Ferrata Combi GTX | La Sportiva Nepal Trek Evo GTX | Lowa Tibet Pro GTX | Mammut Mz. Cascade GTX | Meindl Mont Blanc GTX | Millet Grepon GTX | Salewa MS Raven Combi | Scarpa Cristallo GTX | Trezeta Top Evo NV

Es scheint auf der Hand zu liegen, dass bei Schuhen das wichtigste Kri­terium die Passform ist. „Wie kann man da Schuhe testen?“, ist nicht selten die Reaktion. Die Frage stellen wir vom ALPIN-Testteam uns natürlich auch immer wieder und versu­chen ständig, den Test noch etwas besser zu machen. Diesmal haben wir jeden Schuh auch vom Fachmann anschau­en und ausprobieren lassen. Denn genau wie es beim Essen bzw. beim Geschmack Profis gibt, die nach ganz bestimmten Kriterien zwischen „gut‘ und _weniger gut“ urteilen können, gibt es solche Fachleute für Schuhe bzw. Passformen auch. Stefan Riedl ist orthopädischer Schuhmachermeister und sel­ber begeisterter Bergsteiger. Er weiß, was ein Bergschuh kön­nen muss.

Und so hat er für uns jeden Schuh beurteilt und die Stär­ken und Schwächen aus seiner Sicht benannt. Wie so oft zeigt sich: Das Testergebnis des Test­teams, das am Tag vorher mit sieben Testeru im Gelände unterwegs war, ist in weiten Teilen deckungsgleich mit dem Urteil des Fachmanns.

Aber von vorne: Was wir testen wollten und bei den Herstellern angefordert haben, war fol­gendes: „Schuhe für lange (Hoch-) Gebirgswanderungen. Das Gewicht spielt beim Test keine vordergründige Rolle. Wichtig sind uns Schutz und Unterstützung des Fußes in schwierigem Gelände sowie Langlebigkeit. Es sollte sich auch mal ein Steigeisen auf dem Schuh befestigen lassen, ein Dauereinsatz von Steigeisen ist aber nicht geplant.“

Diese Anforderung kann man von zwei Seiten zu erfüllen ver­suchen. Entweder von der Seite des Bergschuhs, man konstru­iert also einen etwas abge­speckten Bergschuh. Bestes Beispiel hierfür ist der Nepal Trek Evo von La Sportiva.

Den Schuh gibt es in ganz ähnlicher Form als Vollblut Hochtourenschuh, der Trek Evo ist die „Wanderversion“ die­ser Modellreihe.

DIE ZWEITE Möglichkeit ist die von der Wander- bzw. Trekkingschuhseite her. Ein Trekkingschuh muss etwas „auf­gemotzt“ werden, um die Anfor­derungen an einen Allrounder zu erfüllen. Hier ist der Lowa Tibet der typische Vertreter. Die zwei Herangehensweisen kann man fast immer schnell vonein­ander unterscheiden:

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